Nach Schätzungen von Internet World Stats nutzten 2020 727,6 Millionen Europäer das Internet. Das sind 87,7 Prozent der Bevölkerung. Ein hoher Teil im Vergleich zum Rest der Welt, wo nur circa 55,3 Prozent Online sind. Deutschland liegt bei 96 Prozent und damit sogar noch über dem europäischen Durchschnitt*. Gesurft wird hauptsächlich über das hauseigene WLAN. Doch wie ist es mit der Qualität des Heimnetzwerks in den eigenen vier Wänden bestellt? Nicht immer läuft es ideal. Wer die Serien-Highlights ohne Ruckler streamen, wer die neuesten Game-Features schnell downloaden und wer einfach mal schnell im Internet die Nachrichten lesen möchte, der braucht einen schnellen Internetzugang und ein starkes Heimnetz. Zum World WiFi Day am 20. Juni hilft devolo mit diesen fünf einfachen Tipps dem WLAN auf die Sprünge.

Tipp Nr. 1: Kurzer WLAN-Check

Ob die WLAN-Abdeckung gut oder schlecht ist, merken Internetnutzer recht schnell. Trotzdem lohnt es sich, mit einer kurzen Bestandsaufnahme zu beginnen. Praktische Analysetools unterstützen dabei. Experten empfehlen häufig den „Ekahau Heatmapper“. Mit diesem Programm wird zunächst ein Grundriss des Zuhauses erstellt. Anschließend wird die WLAN-Ausleuchtung gemessen (von grün = guter Empfang bis rot = schlechter oder kein Empfang).

Tipp Nr. 2: Router optimal positionieren

Das WLAN ist zu langsam oder die Verbindung reißt häufiger ganz ab? Meist steckt dahinter ein Reichweitenproblem, denn in vielen Haushalten steht der Router irgendwo abseits in der Ecke, hinter einem Blumentopf oder – noch schlimmer – sogar im Keller. Ideal ist eine zentrale und leicht erhöhte Position, zum Beispiel auf einem Sideboard oder auf einem Schrank in der Mitte der Wohnung. Das WLAN des Routers sollte nicht durch andere Gegenstände, die davor oder daneben stehen, blockiert werden. Besitzt der Router vielleicht externe Antennen? Diese lassen sich in unterschiedlichen Winkeln ausrichten. Probieren Sie einfach verschiedene Antennenpositionen aus, bis der Empfang sich bessert.

Tipp 3: Ist der Router zu alt?

Muss der alte Router ausgetauscht werden, sollte das neue Modell unbedingt WLAN 5 (WLAN ac) oder sogar WLAN 6 unterstützen. Beide Standards sind wesentlich schneller als WLAN 4 (WLAN n). Zudem ist in vielen Ballungsräumen ein Teilbereich von WLAN 4, nämlich das 2,4 Ghz-Band, heillos überlastet. Durch einen Wechsel in das 5 Ghz-Band des WLAN 5-Standards nimmt das WLAN wieder richtig Fahrt auf.

Tipp Nr. 4: WLAN-Repeater für die Kurzstrecke

In einer großen Wohnung oder Einfamilienhäusern liegen weite Strecken, Wände oder gar Stahlbetondecken zwischen Router und den WLAN-Empfangsgeräten. Diese Hindernisse wirken wie eine Bremse fürs Funksignal, es wird immer schwächer und schlimmstenfalls reißt die Verbindung ganz ab. Für kürzere Entfernungen, etwa von einem ins nächste Zimmer, kann ein WLAN-Repeater helfen. Bei größeren Wohnflächen reicht ein Repeater aber nicht mehr aus. Für die WLAN-Langstrecke gibt es aber auch eine sehr gute Plug-and-play-Lösung.

Tipp Nr. 5: Für die Langstrecke – Internet aus der Steckdose

Die All-In-One-Lösung für perfektes WLAN sind Powerline-Adapter. Der Trick: Sie nutzen den hauseigenen Stromkreislauf wie ein langes Datenkabel. Der Vorteil: Wände, Stahlbetondecken und sogar Fußbodenheizungen stellen kein Hindernis mehr dar, weil es eine kabelbasierte Lösung ist. An jeder Wandsteckdose steht mit WLAN-Powerline-Adaptern ein schneller Hotspot zur Verfügung. Die Installation ist denkbar einfach: einstecken, kurz warten und loslegen. Aktuelle Modelle verbinden die beste Mesh-WLAN- mit der schnellsten Powerline-Technik. Der mehrfache Testsieger devolo Mesh WLAN 2 schafft eine rasante Powerline-Geschwindigkeit von maximal 2.400 Mbit/s und bietet Mesh-WLAN für ein schnelles Funknetz im ganzen Zuhause.







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