Klipsch kommt mit neuer Produktpalette nach Deutschland

Klipsch ist ur-amerikanisch, Klipsch ist bekannt für Bässe und wuchtiges Design und Klipsch ist in Deutschland nur den Allerwenigsten bekannt. Während Klipsch in den USA eine der meistgekauften Marken in Sachen Sound ist und sogar als Sponsor sowohl in der Indy- als auch in der Nascar-Series auftritt, löst der Name hierzulande Fragezeichen aus. Zeit also, das nun zu ändern. Nachdem ich die ersten Pressemeldungen zu den neuen Produkten in Deutschland erhielt, erfolgte gestern der offizielle Startschuss im Das Stue in Berlin.

Die ehemalige Dänische Botschaft unweit des Berliner Zoos mitten im Tiergarten bot das perfekte Ambiente, um zahlreiche geladene Gäste nicht nur mit feinstem Fingerfood zu versorgen, sondern eben auch die Produkte vorzustellen, die – neben dem bei ausgesuchten Händlern bereits erhältlichen HiFi – nun auch Deutschland erobern wollen.

Bereits aus den Pressemitteilungen bekannt, erscheinen jetzt im September zahlreiche In-Ear-Kopfhörer. Auch wenn diese hinter Glas vorgestellt wurden, so konnten wir alles auch anhören. Ich bin Fan von Neckband Headphones, deswegen war ich hier auf Verarbeitung und Klang gespannt. Der Vorteil dieser Neckbands ist, dass man immer die Hände frei hat.

Man muss keine Kabel wie bei herkömmlichen In-Ears wickeln, sondern zieht die Stöpsel einfach aus den Ohren. Schon beim Auspacken fielen das weiche und handgenähte Leder, sowie das nicht vorhandene Gewicht auf. Am Ende des Abends musste man deswegen aufpassen, die Kopfhörer auch wieder abzugeben – was nach den ersten Soundtests nicht nur mir schwerfiel.

Auch aus den ersten Pressemitteilungen bekannt waren die mobilen Lautsprecher der Heritage-Serie The One II und The Three II. Hier hat mich das Design und die Verarbeitung tatsächlich überrascht, denn gerade bei mobilen Boxen erwartet man doch nicht solche Schwergewichte. Jede einzelne Box funktioniert über aktuelles Bluetooth und hat einen eigenen Stil.

Gerade die Stoffbespannung verleiht den Lautsprechern etwas Edles, aber auch die Modelle mit Gitter werden mit Sicherheit ein Blickfang in jedem Wohnraum. Wo andere runde und fließende Formen erdenken, baut man bei Klipsch auf Wucht und Kanten.

Genau dieses kantige und glasklare Design wird auch bei allen Monitor-Lautsprechern und den zahlreichen Soundbars mit entsprechenden Subwoofern fortgeführt. Und gerade den Soundbars wurde gestern besondere Aufmerksamkeit geschenkt. LG stellte direkt von der IFA zwei TV zur Verfügung, um den wuchtigen Kino-Sound entsprechend zu präsentieren.

Das ging am Ende sogar so weit, dass sich einige Hotelgäste über den massiven Bass und die Lautstärke beschwerten, so dass der Sound auf ein hoteltaugliches Maß heruntergeschraubt werden musste. Die Einrichtung der Soundbars erfolgt dabei sogar kabellos, der neue WiSA-Standard von LG macht es möglich.

Je nach Soundbar erfolgt hier der Klang vom schlichten 3.0 bis hin zum simulierten Dolby-Atmos. Dabei sind die Soundbars mit Sicherheit nicht die Wahl audiophiler Feingeister, sondern für diejenigen gemacht, die mit wenig Aufwand den größtmöglichen Klang aus einem TV holen wollen. Es war schon beeindruckend, wie viel Kraft diese kleinen Riegel entwickeln.

Ab September ist nun Klipsch in Deutschland erhältlich und wir werden zukünftig mit allen nötigen Testmustern versorgt. Ich bekam gestern bereits den T5 True Wireless und bin gespannt, was das Set zu bieten hat. Der Test erfolgt in den nächsten Tagen.

Update: Hier geht es zum Test der Klipsch T5 True Wireless >>>

 

 

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