Hardwaretest: ShinePick GM-5 Gaming headset – grell, aber OK

Mit dem GM-5 hat ShinePick ein preiswertes Gamingheadset im Angebot, welches wir uns im folgenden Review etwas genauer anschauen.

Design und Tragekomfort

Was direkt auffällt, ist das futuristische Design, welches die Farben Grün, Schwarz und Silber in sich vereint. Die Ohrmuscheln sind großzügig gehalten und gut gepolstert. An beiden Außenseiten findet sich eine LED-Blendung, die sich gut in den Stil integriert. Die Unterseite des Kopfbügels ist grün und ebenfalls stark gepolstert. Auf der linken Ohrmuschel ist ein um 90Grad klappbares Mikrofon für den Teamchat installiert. Einzelne silberne Teile runden den guten Gesamteindruck ab.

Das GM-5 ist mit einem ca. 2,30 Meter langen Kabel ausgestattet, an deren Ende sich ein USB-Stecker und eine 3,5mm Geräteschnittstelle befinden. Zu beachten ist, dass das USB-Kabel lediglich zur Aktivierung der Beleuchtung dient. Für die Audioübertragung wird ausschließlich der 3,5mm Klinkenstecker verwendet. Am oberen Ende des Kabels befindet sich eine Bedieneinheit mit der die Lautstärke stufenlos geregelt und der Chat lautlos geschaltet werden kann.

Insgesamt wirkt das Headset relativ klobig, was sich jedoch nicht negativ auf den Tragekomfort auswirkt. Denn trotz der Größe wiegt das GM-5 gerade einmal 330 Gramm. Durch die gute Polsterung fühlt es sich sehr angenehm an. Beide Ohrmuscheln sind ca. 2,5cm verstellbar, sodass auch Personen mit großem Kopf das Headset tragen können. Die Muscheln umschließen die Ohren komplett. Nach einiger Zeit staut sich jedoch die Wärme und man beginnt zu schwitzen. Das passiert aber erst bei längeren Spielsitzungen.

Insgesamt hat das Headset einen hohen Tragekomfort und macht das Spielerlebnis so angenehm wie möglich.

Audio

Durch die 3,5mm Audio Buchse kann das Headset universell verwendet werden. Für die Einschätzung der Soundqualität wurde auf einer PlayStation 4 Pro mit den Spielen God of War, Call of Duty – Modern Warfare Remastered und Apex Legends getestet. Mit dem Anschluss des Klinken Steckers an den PlayStation Controller ist das Headset einsatzbereit.

Mikrofon

Unter normalen Bedingungen liefert das Mikrofon einen guten Klang, sobald aber viele Hintergrundgeräusche auftreten, nimmt es diese ebenfalls auf. Zwar ist es mit Rauschunterdrückung ausgestattet, diese funktioniert aber nicht in dem Maße, wie man es sich wünscht. Durch die Position des Mikrofons wird aber zumindest sichergestellt, dass Teamkollegen einen nicht atmen hören. Insgesamt leistet es eine gute Arbeit. Ein wenig stört, dass man Spielsound und Audiochat nicht direkt separat voneinander regeln kann. So kann es vorkommen, dass das Team in stressigen Spielsituationen schlecht zu verstehen ist.

Sound

Beim ersten Anspielen wird direkt klar, dass der Sound sehr basslastig ist. Ob bei Axtschlägen auf Gegner, oder wenn Granaten neben einem einschlagen, es knallt zu jeder Zeit. Durch die großen Ohrmuscheln werden Umgebungsgeräusche nur noch dumpf wahrgenommen. Gespräche zwischen Figuren sind verständlich und auch das Richtungs- und Entfernungshören funktioniert sehr gut. Sich anschleichende Gegner können gut wahrgenommen werden und auch Schüsse am anderen Ende der Karte sind als solche zu erkennen. Auch bei großen Szenerien und Orchestermusik macht das GM-5 eine gute Figur. Insgesamt hat es einen ziemlich ausgewogenen und vollen Klang. Durch die stufenlose Lautstärkeregulierung kann das Headset ohne Probleme leise und sehr laut eingestellt werden. Bei allen drei Spielen funktionierte es tadellos.

 

Fazit:

Die GM-5 Headset von ShinePick ist in seiner Preisklasse eine gute Wahl. Der Tragekomfort ist jederzeit gegeben und es liefert eine handfeste Audioqualität, bei der man auch mit seinen Freunden kommunizieren kann. Durch den universellen Anschluss ist es auch mit anderen Konsolen, Smartphones oder PC´s verwendbar. Abstriche sind jedoch bei längeren Spielsitzungen und stressigen Spielsituationen zu machen.

 

Beitrag: Christian Zießnitz

 

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