Hardwaretest: Samsung QLED Q9FN – der erste TV mit FreeSync für das Gaming an HDMI

Was bei reinrassigen Gaming-Monitoren schon seit einiger Zeit zum Standard gehört, steckt beim TV noch in den Kinderschuhen. Die Rede ist von FreeSync. Vor nicht allzu langer Zeit noch verpönt, gehört die Spielkonsole am TV heute einfach dazu. Von daher entdecken immer mehr Hersteller hochklassiger TV-Geräte die Zielgruppe der Gamer für sich. In den zahlreichen Bildeinstellungen findet sich daher immer öfter der Modus Game. Aber was passiert dabei eigentlich?

Um das möglichst optimale Bild beim abendlichen Programm, der Sportübertragung oder der 4K Blu-ray zu liefern, arbeiten im Hintergrund Hardware und Software Hand in Hand, um das Bild berechnen und darzustellen. Das Ergebnis sind eine gestochen scharfe Darstellung, Kontraste in fast schon unnatürlicher Schärfe und durch HDR unendlich viele Farben. Das TV-Bild sieht häufig besser aus als die Realität.

Doch dieses perfekte Bild wird mit einer Verzögerung erkauft. Arbeitet sämtliche Soft- und Hardware hinter den Kulissen, um dem Zuschauer das Kinoerlebnis im heimischen Wohnzimmer abzuliefern, so können dabei Werte von bis zu 100 Millisekunden Latenz herauskommen. Da man jedoch beim Abspielen einer Blu-ray oder bei der Bundesliga-Übertragung nur passiver Zuschauer ist, fällt diese Verzögerung einfach nicht auf. Man greift schließlich nicht aktiv ins Geschehen ein, sondern ist passiver Teilnehmer am dargestellten Bild.

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Diese immense Verzögerung geht jedoch bei einem Videospiel gar nicht. Hier kommt es bei einem Jump`n`Run auf das pixelgenaue Verhalten der Figur an. Springe ich zu früh oder spät über den Abgrund, habe ich einfach falsch reagiert. Springe ich jedoch richtig ab, aber der TV liefert hier eine Verzögerung, ist das Bildschirmleben beendet. Das Gleiche gilt für Ego-Shooter oder Rennspiele. Visiere ich meinen Gegner an, muss die Aktion sofort und ohne Rückstand auf dem Bildschirm umgesetzt werden, sonst ist der Widersacher unter Umständen schneller. Gleiches gilt für Rennspiele. Verpasse ich durch eine zu langsame Darstellung des Bildes den Bremspunkt, endet die Fahrt im Kiesbett oder an der Wand. Das Fahrzeug ist schon weiter, als es der TV darstellt.

Daher arbeiten beim Modus Game keine Bildverbesserungen im Hintergrund. Der TV übernimmt das von der Konsole dargestellte Bild 1:1. Und weil nichts weiter berechnet werden muss, entstehen hier auch keine Verzögerungen. Aber allzu häufig trüben dennoch unschöne Effekte wie das sogenannte Tearing oder Shuttering das Bild. Beim Tearing zerreißt das Bild in der Waagerechten, es entstehen unschöne Ruckler. Beim Shuttering entstehen Nachzieheffekte, das Bild wirkt bei schnellen Bewegungen verwaschen oder unscharf. Dies verhindert jedoch das softwarebasierte FreeSync von AMD.

Allerdings war diese Funktion bisher nur PC-Spielern vorbehalten. Jedoch hat Microsoft das Problem erkannt und die Xbox One, One S und One X nach einem Update mit FreeSync ausgestattet. Nur war das bisher fast witzlos, weil die meisten Gaming-Monitore FreeSync nur am DisplayPort, also dem PC-Eingang akzeptierten. Die Xbox One wird jedoch über HDMI angeschlossen. Samsung ist nun der erste Hersteller, der mit dem Q9FN nicht nur einen bildschönen und bildgewaltigen TV präsentiert, sondern auch FreeSync an HDMI bietet. Ich bin also gespannt auf das, was Q9FN und Xbox One X gemeinsam zu leisten in der Lage sind?

Vor dem Spielen steht immer noch das Auspacken. Samsung hat mir zum Test die 55 Zoll Version des Q9FN zukommen lassen, verfügbar sind auch eine 65 und 75 Zoll Version. Und dennoch wirkt das Paket um einiges größer als das, was ich sonst in den Fingern habe. Tatsächlich entpuppt sich der TV als dicker, als man das inzwischen von zahlreichen anderen Geräten gewohnt ist. Aber komischerweise ist das in keinem Moment störend. Man hat sofort das Gefühl, dass das beim Q9FN einfach so sein muss. Der vollständige Bildschirm wirkt wie aus einem Guss, dennoch ohne klobig zu erscheinen und auch der Standfuß passt ins Bild. Optisch ist alles von einer schlichten Eleganz.

Ja, ich habe theoretisch gewusst, was mich mit dem Q9FN erwarten würde. Aber wie immer liegen zwischen Theorie und Praxis Welten. Auf der IFA das Gerät vorgeführt bekommen und zu Hause zum Test selbst aufbauen, sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Das beginnt schon auf der Rückseite des Displays. Denn während man sämtliche Zuspieler bei allen anderen Modellen nach dem Aufstellen hinten in den TV stöpselt, ist der Samsung hier vollständig eben. Kein HDMI, kein USB, nicht einmal der Eingang für den Netzstecker ist vorhanden. Es gibt nur eine einzige Anschlussmöglichkeit und die ist der One Invisible Connection vorbehalten.

Alle Zuspieler wie TV-Receiver, Spielkonsole oder externes Soundsystem werden mit diesem Kabel mit einem unscheinbaren schwarzen Kasten namens One Connect Box verbunden. Darüber werden nicht nur sämtliche AV-Signale geliefert, das Kabel versorgt den Bildschirm auch mit Strom. Die Rückseite der One Connect Box offenbart dann sämtliche Anschlussmöglichkeiten. Neben dem klassischen Antennen-Anschluss, optischem und Komponenten-Eingang, drei USB 2.0 Anschlüssen und LAN verfügt der Q9FN über vier HDMI-Eingänge. Das sollte für die klassischen Zuspieler ausreichen. Verblüfft hat die Erkennung der angeschlossenen Geräte. In der Quellen-Anzeige wurden sowohl PS4 und Xbox, als auch Sky direkt angezeigt.

Durch diese strikte Trennung von Technik und Display erscheint der Q9FN erst auf den zweiten Blick wie ein TV-Gerät. Denn einzig das dünne Kabel lässt vermuten, dass mehr dahinter steckt. Und es steckt wirklich mehr dahinter, denn durch den Ambient Modus wird der Bildschirm zu einem Kunstwerk. Statt bei Nichtbenutzung eine schwarze Fläche an der Wand anzustarren, sorgt der Ambient Modus tatsächlich dafür, Bilder, Fotos oder aktuelle Nachrichten angezeigt zu bekommen. Das geht sogar so weit, dass der Q9FN die gleiche Struktur der Wand darstellen kann, an der er hängt, sei es eine gemusterte Tapete oder geputzter Beton.

Samsung hat es also geschafft, den TV endlich unabhängig von einem Phono-Möbel dort zu platzieren, wo man eben gerne TV schauen möchte. Durch ein optional erhältliches, dann sogar 15 Meter langes Invisible Connection Kabel, kann der TV an einer Wand inmitten des Raumes hängen, während alle anderen Zuspieler unscheinbar oder verborgen in einer vollkommen anderen Ecke des Raumes in einem Regal stehen. Um das Kunstwerk noch zu unterstreichen und den Ambient Modus ins richtige Licht zu rücken, gibt es sogar einen Standfuß in Form einer Staffelei.
Es eröffnen sich somit völlig neue Möglichkeiten bei der Einrichtung – Fernsehen neu definiert.

Wird der Q9FN das erste Mal mit Strom versorgt, muss die Samsung SmartThings-App geladen und ein Konto eingerichtet werden. Eigentlich bin ich kein Fan von Zwangsregistrierungen, aber hier lässt sich das Prozedere leider nicht vermeiden. Ist dies erledigt, wird einem erst wirklich bewusst, was Samsung da als Fernbedienung beigelegt hat. Üblicherweise sind diese Geräte gewaltige, mit unzähligen Knöpfen für unüberschaubare Funktionen belegte Kunststoffmonster. Es dauert meist ewig, bis man sich an seine Fernbedienung gewöhnt hat und den TV halbwegs fehlerfrei bedienen kann. Hier ist das vollkommen anders.

Bei dieser zierlichen und vollständig aus Metall bestehenden SmartRemote bedient man mit nur sechs Knöpfen und einem kreisförmigen Steuerkreuz den kompletten TV. Beim Druck auf die Home Taste offenbaren sich sämtliche Funktionen von Apps über Programme, bis hin zu den Quellen angeschlossener Geräte und den verschiedenen Bildmodi. Ein kleiner Pfeil gibt weitere Funktionen vor, so dass man innerhalb weniger Minuten sicher, vor allem fehlerfrei und ohne große Suche durch das Menü navigiert. Man kann den Q9FN beinahe blind bedienen. Je nach Vorliebe richtet man sich mit wenigen Klicks seinen persönlichen Startbildschirm ein. Der App-Market ist übersichtlich und die für mich relevanten Apps Eurosport Player und DAZN waren schnell installiert. Dazu kommen immens kurze Reaktionszeiten. Jeder Klick auf die SmartRemote wird augenblicklich am TV umgesetzt.
So und nicht anders müssen Menüs und Fernbedienungen gestaltet sein!

Und trotz aller Begeisterung über den Q9FN an sich, die Fernbedienung und das Menü stand für mich FreeSync über HDMI an der Xbox One weit vorn. Wie bereits erwähnt beseitigt das softwarebasierte AMD FreeSync Tearing und Shuttering. Microsoft hat die Xbox One mit dieser Funktion nachgerüstet, sie muss also nur noch in der Konsole eingestellt werden. Dazu wird im Xbox One Menü die Funktion Anzeige & Sound ausgewählt. Von hier aus geht es in das Untermenü Videoanzeige und von dort in die Videomodi. Und hier endlich ist das Feld Variable Aktivierungsrate zulassen auszuwählen. Das heißt, dass die Xbox One FreeSync erkannt hat und nun in diesem Modus Spiele darstellen kann. Gleichzeitig meldet der Q9FN, dass der Spielemodus aktiviert ist.
Ich liebe es, wenn Technik miteinander funktioniert!

Ich habe viel zu häufig einfach zu wenig Zeit zum Spielen. Daher genieße ich es, Displays aller Art testen zu dürfen. Wo, wenn nicht hier, kann man sich ausgiebig mit seinen noch nicht durchgespielten Games befassen? Nun war es endlich wieder so weit, Shadow of theTomb Raider erneut in die Finger zu nehmen. Das Spiel bietet durch seine zahlreichen unterschiedlichen Örtlichkeiten und dem steten Wechsel von Hell und Dunkel die beste Gelegenheit zu schauen, was denn Samsungs QLED Technik aufzubieten hat.

Im Unterschied zu OLED – also organischen LED – verwendet man bei Samsung die Eigenentwicklung Quantum Dot Technologie. Hierbei befindet sich hinter dem LCD-Panel eine Schicht von Nano-Kristallen. Wird ein solches Kristall von der Hintergrundbeleuchtung getroffen, sendet es Licht in der Farbe rot, grün oder blau auf das entsprechend gleichfarbige Pixel. Da hier also kein weißes sondern farbiges Licht auf die Pixel trifft, entsteht so ein Bild mit bis zu dreimal mehr Farben und fast schon blendender Helligkeit. Der entscheidende Vorteil soll jedoch sein, dass es bei QLED keine Einbrenneffekte gibt.

Wer sich im I-Net umschaut, wird beim Vergleich von QLED und OLED zwangsläufig auf den Effekt des Einbrennens stoßen. Seit den fast schon vergessenen Plasma-TV war dies eigentlich bei modernen Fernsehern kein Thema mehr. Organische LED – also OLED – sollen aber nach mehreren tausend Betriebsstunden deutliche Einbrenneffekte aufweisen. Gerade dauerhafte statische Einblendungen wie das Senderlogo sollen irgendwann erkennbar sein. Aber auch bei häufigem Spielen am OLED-TV sollen bereits verbrannte LED aufgetreten sein. QLED sind jedoch anorganische LED. Samsung garantiert mit dieser Technik, dass es keine solchen Effekte geben wird und setzt deshalb vollständig darauf. Gerade für Leute, die ihren TV auch zum dauerhaften Spielen nutzen wollen, ist das ein Argument pro QLED.

Zurück zu Shadow of theTomb Raider und um es ganz kurz zu machen: Videospiele sind auf dem Q9FN ein echtes Erlebnis. Die Farben, die Helligkeit und die Effekte in Tomb Raider fesseln Spieler wie Zuschauer. Es spielt keine Rolle, ob man das Pad selbst in der Hand hält oder anderen entspannt beim Spielen zusieht. Auf dem Samsung wird Grafik regelrecht lebendig. Dabei ist es egal, ob ich unter Wasser nach einem versteckten Durchgang suche, ob ich mich in einem Herausforderungsgrab von Plattform zu Plattform bewege oder ob ich im gleißenden Sonnenlicht in Dörfern von Einwohnern neue Nebenmissionen erhalte. Selten hat mich ein Bildschirm beim Zocken so mitgenommen. Aber gut, Shadow of theTomb Raider ist nicht der Titel, in dem FreeSync seine Stärken ausspielen kann. Deswegen wandert jetzt Forza Motorsport in das Laufwerk.

Gerade die Geschwindigkeit sich vieler bewegender Objekte wie Sportwagen sorgt immer wieder für unerwünschte grafische Nebeneffekte. Entweder nimmt das Auge Unschärfe wahr oder aber Ruckler, die durch das Zerreißen des Bildes entstehen. Ich kann und will hier keine Messungen vornehmen, habe aber zum Test einen LED-TV eines anderen Herstellers parallel dazu laufen lassen. Auch wenn das ein Vergleich von Äpfel und Birnen oder Porsche und Smart ist, so sind die Unterschiede deutlich erkennbar. Mit FreeSync am Q9FN war das Bild gestochen scharf, es gab keine Nachziehbilder und das Spiel lief durchgängig flüssig.

Egal welches Rennen gefahren wurde, egal wie viele Fahrzeuge sich auf der Strecke befanden, die Grafik wurde Bild für Bild fehlerfrei vom Display dargestellt. Wie schon bei Tomb Raider sorgen die Farben auch bei Forza 7 für ein breites Grinsen. Besonders die alles überragende Helligkeit verblüfft immer wieder. Bei Gegenlicht kneift man vor dem Bildschirm die Augen zu und ist geneigt, die virtuelle Sonnenblende herunterzuklappen.

Spieletauglich ist der Q9FN also uneingeschränkt. Aber in erster Linie ist er immer noch als TV konzipiert. Auch wenn die Konsole angeschlossen ist, so wird man diesen Bildschirm auch bei 4K Blu-rays oder der Bundesliga genießen wollen. Es bestätigt sich, was sich beim Spielen schon angedeutet hat: Bei der Darstellung von Filmen spielt der Samsung in der ersten Liga.
Auch wenn ein OLED TV vielleicht die minimal besseren Kontraste darstellen kann, so ist das Bild des QLED dennoch uneingeschränkt als überragend zu bezeichnen.

Wenn der Ambient Modus aus dem TV schon fast ein Kunstwerk macht, dann sollte als erster Film auch ein Kunstwerk getestet werden. Loving Vincent ist ein solches, welches Bild für Bild komplett im Stile der Bilder von Vincent van Gogh gemalt wurde. Jede Einstellung, jedes Bild in Farbe oder Grautönen wurde mit den kräftigen Strichen des holländischen Malers gezeichnet. So entsteht ein unglaubliches Farbenspiel, welches durch den Samsung perfekt zur Geltung kommt. Auch wenn der Film nur im Format 1:33,1 läuft, so dunkelt der Q9FN die Ränder an den Seiten komplett nach Schwarz ab, so dass hier tatsächlich auch das kleinere Format nicht negativ ins Gewicht fällt.

Ready Player One war als Buch oder Hörbuch ein Genuss. Gerade die Popkultur der 1980er Jahre machte es zu etwas ganz besonderem. Leider wurde der Film für ein Massenpublikum tauglich gemacht und die Handlung in die 1990er und später verlegt – und was eine Minecraft-Einblendung da zu suchen hat, wird auf ewig das Geheimnis von Steven Spielberg bleiben. Lässt man aber das Buch außen vor, ist der Film tatsächlich sehenswert. Der Wechsel zwischen der inzwischen kaputten realen Welt und der Flucht in die virtuelle Oasis und deren Animationen sind schon ungewöhnlich und nicht nur für Fans sehenswert.

Der Q9FN zelebriert das Bild regelrecht. Die 4K Quelle von der Xbox One X wirkt mit so viel Wucht auf den Zuschauer ein, dass man manches Mal ein kindliches Staunen im Gesicht hat. Das beginnt mit der ersten Quest, die im Buch als Dungeons & Dragons Rätsel dargestellt wird, im Film aber als virtuelles Autorennen daherkommt. Lässt man dies aber außer Acht, ist die Action brillant. Autos werden kleinteilig zerlegt, der Q9FN fängt jeden Effekt ein. Auch das Finale der Oasis Spieler gegen die Sechser ist toll in Szene gesetzt. Hier spielt der Bildschirm wirklich ganz groß auf.

Aber auch beim abendlichen TV-Programm hält der TV locker mit. Nun kann selbst dieser Bildschirm aus einem SD-Signal kein 4K zaubern, aber dennoch wird das Bild so gut dargestellt, dass selbst alte Folgen Navy CIS gut anzuschauen sind. Dem Q9FN reichen dafür vier Bildmodi, die alle den persönlichen Ansprüchen gemäß vom Benutzer angepasst werden können. Das reicht von Farbe und Kontrast bis hin zu Helligkeit und Stärke der Hintergrundbeleuchtung. Was mich erstaunt hat, ist das Zusammenspiel von Q9FN und Sky. Über die Samsung SmartControl lässt sich Sky perfekt bedienen.

Und selbst die TV-internen Boxen geben einen vernünftigen Klang ab. Aber mal ehrlich: Wer stellt sich einen solchen Bildschirm ins Wohnzimmer, um diesen dann nicht über das Heimkino-System zu betreiben?

Samsung bietet am Q9FN den neuen Standard HDMI 2.1 an. Was erst einmal gut klingt, sorgt bei näherer Betrachtung aber erst einmal für Ernüchterung. Der neue Standard ermöglicht eine unkomprimierte Datenübertragung. Videosignale können in 8K mit 60 Hz von der Ausgangsquelle an den Bildschirm übertragen werden. Gerade für HDR eröffnen sich so völlig neue Möglichkeiten. Aber auch der Sound profitiert vom neuen Standard eArc, denn für Filme in Dolby Atmos ist dies ein gewaltiger Fortschritt, da hier der Sound nicht mehr kanal- sondern objektbasiert programmiert wird. So können neben einem überragenden Bild auch viele Soundsignale parallel übertragen werden.
Aber – denn ohne ein Aber geht es nicht – ist das leider noch Zukunftsmusik. Denn es gibt trotz des bereits 2017 festgelegten HDMI 2.1 Standards noch kein zertifiziertes Kabel, welches HDMI 2.1 beherrscht. Zumindest jedoch ist der Samsung hier schon auf alles Kommende vorbereitet.

 

Fazit:

Wenn man sich einen TV ausmalen und wünschen dürfte, dann wäre es momentan der Q9FN. Was Samsung hier als Gesamtpaket geschnürt hat, passt ganz einfach von vorne bis hinten. Das Display ist für den Heimkinofan ebenso tauglich wie für den Gamer – egal ob Gelegenheitsspieler oder Hardcore-Zocker. Einbrenneffekte treten bei QLED nicht auf und es gibt FreeSync an HDMI, damit ist der Q9FN momentan das Maß der Dinge in Sachen Gaming am TV.

Dazu kommen Dinge wie der Ambient-Modus und die Trennung von Technik und Bildschirm durch die One Connect Box. Aus einem bisher schlichten TV wird so ein Kunstwerk, welches frei im Raum positioniert oder aber zwischen den Urlaubsbildern an der Wand hängen kann. Die Möglichkeiten, endlich unabhängig von Phonomöbeln und Wänden zu sein, werden nur durch die eigene Fantasie eingeschränkt.

 

Link zur Herstellerseite: Samsung Q9FN

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