Der Musikstreaming-Dienst TIDAL – bekannt von Jay-Zs Gründung und der kürzlichen Übernahme vom FinTech Riesen Square – geht völlig neue Wege in der Streaming-Welt und bietet ab sofort monatliche Direktzahlungen an KünstlerInnen an. Diese neue Offensive von TIDAL ist ein Branchennovum.  Deutsche NutzerInnen unterstützen mit ihren Streams nun direkt ihre meistgehörten MusikerInnen. 

In Zeiten der Pandemie und gecancelten Konzerten sind selbst bekannte KünstlerInnen auf staatliche Hilfen angewiesen. Betrachtet man den aktuellen Status Quo auf Spotify, Apple Music und co, können laut einer aktuellen Studie nur 0,4 % aller MusikerInnen von ihren Streaming-Einnahmen leben (Studie Music Creators Earnings 2021). Der Grund liegt an den veralteten Vergütungsmodellen, die eine kumulierte Streaming-Zahl aller KünstlerInnen betrachten und dabei die individuellen Vorlieben der HörerInnen ignorieren.

Der von prominenten MusikerInnen gegründete Streaming-Dienst TIDAL ist unter den Top 5 der meistgenutzten Musikstreaming-Anbieter in Deutschland. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit nachhaltigem Musikstreaming einen Paradigmenwechsel in der Musikindustrie einzuleiten. Kommen andere Streaming-Anbieter nun unter Zugzwang?







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