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Hardwaretest: Yamaha YSP-2500 – Sie haben es schon wieder gemacht

Ich grusele mich bei „The Walking Dead“ und in der Dunkelheit höre ich neben mir leises Stöhnen. Erschrocken drehe ich mich um, aber da ist nichts. Thor schmettert in „The Dark Kingdom“ seinen Hammer auf den Boden und eine Schockwelle rast durch das Wohnzimmer. Bei „Forza Motorsport“ höre ich kurz vor der Ziellinie rechts meinen Konkurrenten heranrasen. Mit einem nicht ganz sauberen Manöver in seine Fahrspur rette ich mich als Erster über die Ziellinie. Ich bin verwirrt und begeistert zugleich – schon wieder.
Echter Raumklang aus nur einem Riegel. Hardwaretest: Yamaha YSP-2500 – Sie haben es schon wieder gemacht weiterlesen

Hardwaretest: Toshiba SB3950M1 – im wahrsten Sinne kabellos

Soundbars gibt es inzwischen wie Sand am Meer, kein namhafter Hersteller kommt mehr ohne entsprechendes Angebot aus. Die Geräte sollen nicht nur TV-Sound aufbessern, sondern auch einfach zu installieren und noch einfacher zu bedienen sein. Und selbstverständlich sollen sie überragenden Sound bieten, obendrein auch noch schick sein und sich damit weitestgehend nahtlos in das bestehende Wohnkonzept einpassen. So bietet auch Toshiba mit der SB3950M1 eine Soundbar mit einem externen kabellosen Subwoofer im Einstiegssegment an, die diese Anforderungen erfüllen soll. Hardwaretest: Toshiba SB3950M1 – im wahrsten Sinne kabellos weiterlesen

Hardwaretest: Sony HT-XT1 – die erste Soundbase von Sony

sony_ht-xt1_konsolenfan_teaser_220x140Unscheinbar – das ist der erste Eindruck, nachdem die Sony HT-XT1 aus ihrer Verpackung befreit wurde. Das also ist Sonys Antwort auf die Soundplates von LG, Bose, Canton und vielen anderen? Aber es ist nur der erste Eindruck, denn schon beim zweiten gefällt die schicke Klavierlack-Optik und überzeugt durch ihre Schlichtheit. Es gibt keinerlei überflüssige Schnörkel, kein Knopf steht hervor und stört das Gesamtbild. Die wenigen Bedienelemente sind auf der Oberseite als Sensortasten integriert. Das Display versteckt sich hinter dem Metallgitter, welches sich über die Front ausbreitet. Die vier pyramidenförmigen Füße aus Aluminium runden die edle Erscheinung nach unten perfekt ab. Design konnte Sony schon immer.

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Mit seinen 720 x 72 x 310 Millimetern im glänzenden Schwarz versteckt sich das System eher unauffällig unter dem TV. Damit es beim Aufstellen des Bildschirms auf der Soundbase nicht zu hässlichen Kratzern im Lack kommt, ist die Oberseite noch zusätzlich mit einer gehärteten Glasscheibe geschützt. Leider gibt die gedruckte Anleitung aber keinen Hinweis darauf, mit wie viel Kilogramm TV-Gewicht die HT-XT1 denn eigentlich belastet werden kann? Einer der wenigen Sicherheitshinweise lautet dann tatsächlich, dass man keine heiße Pfanne (!) auf dem System abstellen darf, da dies die Scheibe beschädigen könnte.

Technisch bietet die Soundbase den zur Zeit üblichen hohen Standard. Geboten werden drei HDMI-Eingänge, ein ARC-fähiger HDMI-Ausgang, ein analoger, sowie ein digitaler Eingang. In Sachen Funkverbindung stehen Bluetooth (A2DP-Codec) und NFC (Near Field Communication) zur Verfügung. Hierbei wird ein entsprechend ausgestattetes Smartphone an die Soundbase gehalten, um so eine Verbindung herzustellen. Mitgeliefert wird nur ein optisches Kabel, ein HDMI-Kabel sucht man vergebens. Besitzer eines Sony-TV mit Bravia-Sync verbinden die beiden Geräte mit einem High-Speed-HDMI-Kabel und nutzen so noch zusätzliche Funktionen wie einen Energiesparmodus. Der S-Master-Digitalverstärker sorgt für 170 Watt Ausgangsleistung, von denen jeweils 35 Watt auf die beiden 38×80 Millimeter Boxen und 100 Watt auf die beiden nach unten ausgerichteten 100 Millimeter Subwoofer entfallen. Die Bassreflexöffnung befindet sich auf der Rückseite.

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Die Fernbedienung ist identisch mit der der HT-ST3 >>>. Hier trifft ungewöhnliches Design auf gewöhnungsbedürftige Bedienbarkeit bis hin zu etwas unübersichtlichen Einstellungen in den Menüs. Durch die ebenen dreieckigen Knöpfe vermisst man anfangs die Haptik einer klassischen Fernbedienung. Dennoch hat man sich schnell daran gewöhnt. Komplizierter wird es, will man im versteckten Menü die Durchschlagskraft der Bässe ändern oder die Ton synchronisieren. Kleine Knöpfe mit noch kleinerer Beschriftung versteckt unter einem Schiebemechanismus machen den Griff zur Anleitung notwendig, um die gewünschten Menüpunkte anpassen zu können. Und warum die Lautstärkeregelung für den Bass ebenfalls verdeckt untergebracht ist, bleibt ein Geheimnis der Sony-Designer. Wer sich mit der Fernbedienung nicht anfreunden kann, greift zur App SongPal, die für Android-Smartphones und iPhone, jedoch momentan noch nicht für iPad zur Verfügung steht.

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Überzeugt die HT-XT1 in Ausstattung und Design, stehen Funktionsumfang und Klang diesen in nichts nach. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, stehen Decoder für DTS-HD, Dolby TrueHD und Dolby Digital + zur Verfügung. Mit den Modi Standard, Movie, Music, Sport und Game stehen verschiedene Klangbilder zur Verfügung, die das jeweilige Genre noch einmal im Sound hörbar aufwerten. Im Modus Sport wird die Stimme des Kommentators deutlich hervorgehoben, zusätzlich wird eine breite Stadionatmosphäre erzeugt. Filme und Videospiele überzeugen durch deutlich mehr Bass. Soweit die Theorie.

Die HT-XT1 ersetzt trotz aller technischen Finessen kein Heimkinosystem, dies muss dem Käufer des Systems von vornherein klar sein. Geboten wird ein 2.1 Kanal System, welches die S-Force PRO Front-Surround-Technologie zu virtuellem 5.1 Raumklang aufwertet. Im Gegensatz zu einer vollwertigen Heimkino-Anlage mit separat im Raum verteilten Boxen kommt also der Sound nur vor dem Hörer an, aber dennoch bietet die Sony Soundbase ein breites und homogenes Klangbild.

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Sonys TV-Lautsprecher gefällt trotz kleiner Abmessungen mit gutem Klang bei Musik. Bei Biffy Clyro mit „Black Chandelier“ spielt rechts klar die Lead-Gitarre, während links später die Rhythmusgitarre einsetzt. Die Stimme von Sänger Simon Neil klingt angenehm, wird schön hervorgehoben, ohne das akustische Gesamtbild zu überlagern. Gleiches gilt bei gehobener Lautstärke für Volbeat mit „Lola Montez“. Auch hier erklingt die so eingängige Stimme von Frontmann Michael Poulsen klar, während die Gitarren gut konturiert aufspielen. Und auch bei anderen Stilrichtungen wie bei Thirty Seconds to Mars mit „End of all Days“ zeigt die HT-XT1 keine erkennbare Schwächen. Das E-Piano klingt hell in den Höhen, elektronische Effekte und Hall werden verzerrungsfrei wiedergegeben, während die Stimme von Sänger Jared Leto dominant und kraftvoll für Gänsehaut sorgt.

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Bei Filmen zeigt sich ein ähnliches Bild. Bei „Act of Valor“ ist die anfängliche Geiselbefreiung einer CIA-Agentin schon das vorweggenommene Highlight des Films. Da der Film auf wahren Einsätzen beruht und von echten Navy SEALs unterstützt wurde, breitet sich schon zu Beginn eine ungeheure Spannung aus. Angefangen bei den Umgebungsgeräuschen des Dschungels, dem vorsichtigen Vorgehen der SEALs und deren leisen Schritten auf Waldboden, Kies und Holzböden bis hin zum leisen Plopp des Schalldämpfers und dem Sirren der Kugel des Scharfschützen arbeitet die HT-XT1 jedes Detail sauber heraus. Das nach einer wilden Verfolgungsjagd abschließende Feuergefecht bei beachtlichem Pegel, in dem ein Jeep von echten Kugeln vollkommen durchsiebt wird und dann in Flammen aufgeht, meistert die Sony durchweg dynamisch.

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Ähnlich viel Freude kommt im Animationsfilm „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“ auf. Hier ist es das chaotische Finale, in dem die durch den Bösewicht Eduardo verwandelten Minions mit Dr. Nefarios Marmelade wieder in ihren Ursprungszustand zurück versetzt werden. Von der Schlacht gegen die lila Minions bis hin zum Start und Einschlag der Rakete in den Vulkan leistet die HT-XT1 ganze Arbeit. Damit die Familie bei zu viel Action nicht aus den Betten hochschreckt gibt es einen Nachtmodus, der Effekte auf Zimmerlautstärke minimiert. Die Funktion Clear Audio+ hebt Stimmen automatisch hervor, zusätzlich lassen sich Dialoge mit Voice in drei verschiedenen Stufen anpassen. Gut bei älteren DVDs oder dem TV-Programm, in denen Gespräche häufig von Hintergrundgeräuschen überlagert werden. Ebenfalls integriert ins System ist AAV, welches die Lautstärkedifferenzen zwischen dem Film und den unvermeidlichen Werbepausen der Privatsender aneinander angleicht.

Nachdem die bei Weitem teurere Sony HT-ST3 >>> darauf verzichtete, gibt es bei der HT-XT1 wieder den Soundmodus Game. So entsteht bei Forza Motorsport 5 vor der Xbox One eine realistische Geräuschkulisse. Motorengeräusche sind klar voneinander zu unterscheiden, Unfälle oder Ausflüge neben die Strecke klingen authentisch. Donkey Kong Country: Tropical Freeze wartet auf der Wii U mit der so typischen Begleitmusik auf und auch die guten Soundeffekte bringen die Stimmung auf dem Bildschirm wunderbar zur Geltung. Bei Shootern, egal ob CoD oder Battlefield erfolgt eine gute Ortung von Umgebungsgeräuschen, die HT-XT1 vermittelt dem Spieler die Action sehr gut.

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Und dennoch! Trotz des ausgewogenen und breiten Klangbildes erscheinen die Bässe stellenweise zu schwach. Man kann diese zwar im Menü anpassen und dann auch in der Lautstärke regulieren, aber so richtig tief herunter schaffen es die beiden Subwoofer dann doch nicht. Es fehlt hier etwas an Durchschlagskraft. Wünschenswert wäre daher die Möglichkeit zum Anschluss eines externen Subwoofers gewesen, aber einen entsprechenden Eingang dafür sucht man leider vergebens.

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Fazit:

Die HT-XT1 ist für denjenigen eine echte Alternative, der sich nicht mit dem umfangreichen Aufbau eines Heimkinosystems auseinander setzen möchte oder den die mitunter eingeschränkte Sicht auf das sichtbare Bild durch eine Soundbar stört. Unter den Bildschirm geschoben, wird der sonst dünne Sound von TV-Boxen deutlich verbessert.

Dabei überrascht die kleine Soundbase und bietet trotz teilweise wenig Bass ein gutes Kino-Gefühl. Breites Klangbild, gute virtuelle Surround-Effekte, tadellose Stimmwiedergabe und hohe Pegelfestigkeit vermitteln bei einem Abstand von maximal drei Metern das Gefühl, mitten ins Geschehen versetzt zu werden. Gleiches gilt für Musik und Videospiele.

Mit sehr guter Trennung von Instrumenten auf breiter Bühne macht auch das Hören von Musik auf der Anlage Spaß. Videospieler mit Platzmangel oder schmalerem Geldbeutel sollten die HT-XT1 unbedingt einmal Probe hören und spielen, denn neben aktuellen Soundspezialisten wie PS4, Wii U oder Xbox One bieten selbst alte Konsolen eine tolle Klangkulisse.

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Link zur Herstellerseite: Sony HT-XT1 >>>

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Hardwaretest: Teufel Concept E – Der Teufel steckt im Detail

concept_e_teaser_konsolenfan_220x140Mein Teufel Concept S besitze ich nun seit gut 10 Jahren und was soll ich sagen – ich bin noch immer rundum glücklich damit. Der Klang ist einwandfrei und lässt so manch aktuelles System hinter sich. Umso mehr freute ich mich über das Angebot von Teufel, das neue Concept E testen zu dürfen.

Ausgeliefert wird das System in zwei Kartons, Subwoofer und Boxen werden getrennt voneinander verpackt. Die vier kleinen Satelliten sind optisch mehr als nur gelungen. Schwarzer Kunststoff rahmt das die Front einnehmende und bis auf die Ober- und Unterseite durchgezogene Gitter ein. Abgerundete Ecken verleihen den Boxen den kleinen extra Design-Kniff. Im Inneren werkeln ein 80-mm-Mitteltöner und ein 19-mm-Hochtöner. Der breitere Center-Speaker verfügt sogar über zwei Mitteltöner. Alle sind von einem zierlichen silbernen Ring eingefasst, der die edle Optik noch einmal unterstreicht. Auf der Rückseite befinden sich die Klemmen für das Boxenkabel, ein Schraubgewinde für die Montage am Boxenständer sowie eine Öse, um die Satelliten direkt an die Wand hängen zu können.

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Bis hierhin also tolles Design, aber noch nichts wirklich Ungewöhnliches. Der eigentliche Hingucker ist dann der Subwoofer, der sämtliche Technik beherbergt. Statt das gesamte System nur über eine klassische Fernbedienung zu steuern, findet man hier ein Touchpanel mit weißen LEDs und obendrein eine stylische Fernbedienung in Form und Farbe eines Eishockey-Pucks – mit teuflisch rotem Logo. Hier kann man auf Knopfdruck die einzelnen Eingänge durchschalten und mit einem Dreh die Lautstärke ändern. Dabei leuchtet kurz eine rote LED in dem den Puck umfassenden Ring auf. Wird die Scheibe gerade nicht benötigt, kann man sie aufgrund des im Inneren angebrachten Magneten einfach auf das Panel des Subwoofers heften – genial! Das Suchen nach der Fernbedienung hat somit ein Ende.

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Der Subwoofer verfügt über zwei digitale Eingänge zur Verbindung mit einem optischen und coaxialen Kabel, drei analoge 3,5 Millimeter Klinkenstecker, sowie dem klassischen Cinch-Eingang. Zusätzlich ist ein USB-Anschluss untergebracht, mit dem das System direkt an einen PC angeschlossen wird und darüber hinaus durch den integrierten Verstärker dann auch 5.1-Sound wiedergeben kann. Selbstverständlich darf in Zeiten von Smartphones und Tablets eine Bluetooth-Verbindung nicht fehlen. Dabei verwendet das Concept E den Streaming-Codec apt-x. Dieser ist dem Standard A2DP klanglich voraus. Die Koppelung per Bluetooth ist eine Sache weniger Sekunden, das Teufel-System ist sofort einsatzbereit. Einen HDMI-Eingang sucht man jedoch vergebens. Der Subwoofer selbst arbeitet nach dem Downfire-Prinzip, das heißt, der 20 Zentimeter-Tieftöner und die Bassreflexöffnung sind nach unten ausgerichtet. Damit die 150 Watt Leistung des Subwoofers nicht zu Komplikationen mit dem Nachbarn darunter führt, steht das Gerät auf vier stabilen Gummifüßen, die Vibrationen verhindern sollen.

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Das Touchpanel ist das Herz des Concept E. Je nach verwendetem Anschluss erfolgt über die oberen LEDs die Auswahl des Eingangs. Die Lautstärke wird ebenfalls mit LEDs angezeigt, die halbkreisförmig um die verschiedenen Boxenicons angeordnet sind. Daneben lässt sich manuell die Lautstärke für jeden Lautsprecher getrennt einstellen, falls die Boxen aus räumlichen Gründen nicht symmetrisch angeordnet werden können. Weiterhin darf man sich entscheiden, ob das Signal in Stereo oder 5.1 ausgegeben werden soll, wichtig bei Kinofilmen, Spielen oder Musik. Als Tonformate stehen neben Stereo auch DTS, Dolby Pro Logic II und Dolby Digital zur Verfügung.

Das Concept E eignet sich aufgrund der kleinen Baugröße der Satelliten hervorragend für Videospieler, die wenig Platz haben oder ihre Konsolen an einem weiteren TV betreiben. In Ermangelung von HDMI wurden das System und der TV mit dem optischen Digitalkabel miteinander verbunden. Und nun zeigt Teufel, was sich klanglich hinter dem Design versteckt. Für den ersten Soundcheck muss die Wii U mit Donkey Kong Country: Tropical Freeze und The Lego Movie Videogame herhalten. Das System leistet dabei hervorragende Arbeit. Die Satelliten spielen präzise und jeder Ton wird detailreich herausgearbeitet. Dabei unterstreicht der Subwoofer zurückhaltend mit angenehmen aber kraftvollen Bässen das Spielgeschehen auf dem Bildschirm. Auf der PS 4 entsteht ein raumfüllender Klangteppich bei Call of Duty: Ghosts. Hier trumpft der Subwoofer bei donnernden Explosionen richtig auf. Dennoch sind alle Gegner und Umgebungsgeräusche räumlich sauber zu orten. Beeindruckend ebenfalls die Kulisse bei Assassin’s Creed 4: Black Flag. Ob es die anfängliche Seeschlacht ist oder kurz darauf die Mission im Dschungel mit Vogelgezwitscher und dem Rauschen von Wasser, mit dem Concept E entsteht eine durch und durch eindrucksvolle und glaubhafte Atmosphäre bei Videospielen.

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Auch als Musiksystem eignet sich die kleine Teufel-Anlage, auch wenn echte Stereo-Enthusiasten natürlich anderes gewohnt sind. Diese interessieren sich aber naturgemäß auch für andere Systeme. Dennoch machen die Boxen auch bei Musik richtig Spaß. Als Liebhaber handgespielter Noten musste sich das Concept E unter anderem mit Madsen mit Wo Es beginnt, Radical Face mit Welcome Home, Metallica mit Whiskey In The Jar oder The Maccabees mit Pelican sowie zahlreichen anderen Richtungen und Interpreten auseinander setzen. Das hat es mit Bravour gemeistert. Es lassen sich alle Instrumente akustisch sehr gut voneinander trennen, Stimmen kommen klar aus den Boxen und dies selbst bei niedriger Lautstärke. Das Teufel-System liefert saubere, detailreiche Mitten und Höhen mit kernigen Bässen.

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Fazit:

Teufel bietet mit dem neuen Concept E ein wieder einwandfreies System an. Der Klang ist für solch kleine Satelliten sehr gut, egal ob Film, Musik oder Spiel. Alles wirkt dynamisch und kräftig, der Subwoofer leistet im Tieftonbereich hervorragende Arbeit, ohne das er sich zu sehr in den Vordergrund drängt.

Optisch macht das System einiges her. Das Design ist edel, die Verarbeitung einwandfrei. Ungewöhnlich dabei sind das große, weiße Touchpanel in der Mitte des Subwoofers und die kleine Fernbedienung in Form des Eishockey-Pucks. Zum System mitgeliefert wird das USB-Kabel zum PC-Anschluss und eine Rolle Boxenkabel.

Mit seinen momentan aufgerufenen 450,- Euro ist das Concept E sicherlich kein Schnäppchen. Im Gegenzug erhält man aber ein rundum hochwertiges System, typisch Teufel eben.

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Link zur Herstellerseite: Teufel Concept E >>>

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Hardwaretest: Sony HT-ST3 – die schmalste Soundbar der Welt

sony_ht-st3_teaser_220x140Das Segment der Soundbars entwickelt sich rasant. Die Nachfrage ist offenbar umso größer, je mehr Menschen einen neuen Flachbildschirm erwerben und damit die Ansprüche auch an den Klang wieder steigen. Inzwischen ähneln sich viele Soundbars und so überzeugt man entweder mit mehr technischer Raffinesse oder mit Aussehen, zu selten trifft beides aufeinander. Sony versucht mit der HT-ST3, der zurzeit schmalsten Soundbar der Welt, vornehmlich beim Design auf sich aufmerksam zu machen und spricht damit zuerst den Ästheten an, der größten Wert auf gutes Aussehen legt.

Dieses gute Aussehen beginnt dann bei Sony schon im Bereich der Verpackung. Statt eine schnöde braune Pappschachtel zu verwenden, durften sich die Designer schon beim Kartonlayout mächtig ins Zeug legen. Eine L-förmige schwarze Kiste unterscheidet sich schon im Verkaufsraum auffallend vom Rechteck-Einerlei der anderen und soll bereits hier entsprechende Wertigkeit suggerieren. Damit die teure Anlage nicht schon beim Transport Schaden erleidet, ist zusätzlich eine Trageanleitung angebracht, wie der Karton denn korrekt anzuheben ist.

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Dementsprechend beeindruckt werden dann auch die Komponenten aus der Pappe befreit. Neben dem mit nur vier Zentimetern Höhe zierlichen Soundriegel kommen der Subwoofer, eine ungewöhnlich gestaltete Fernbedienung, ein optisches Kabel und eine gedruckte Anleitung zum Vorschein. Anscheinend hat man bei Sony eingesehen, dass vielen Kunden neben dem online verfügbaren PDF-Dokument bedrucktes Papier doch noch wichtig ist. Auch bei dieser Soundbar setzt Sony wieder auf kantiges Design. Waren es bei der HT-CT260H sechs Ecken, dominieren diesmal dreieckige Formen bei Soundbar und Fernbedienung. Scharfe Kanten und klare Linien wohin das Auge blickt, alles eingefasst in schwarzes Aluminium, hinter dessen gelochter Front sich unauffällig die neun Lautsprecher verbergen.

Doch die Ehrfurcht vor so viel handwerklichem Geschick endet in dem Moment, in dem das achtadrige Flachbandkabel mit den vier Sony-typischen farbigen Steckern zur Verbindung mit dem Subwoofer ins Auge sticht. Selbstverständlich ist dieses aber auf den Produktfotos nicht zu sehen. Die hier dargestellte Vorwandmontage, um das Kabel dahinter zu verbergen, ist in den seltensten Fällen im heimischen Wohnzimmer vorhanden, somit entfällt bei vielen Käufern die Anbringung der Soundbar an der Wand. Das 15 Millimeter breite Kabel schmälert den bis dahin hochwertigen Eindruck. Es bleibt somit bei einer klassischen Aufstellung vor dem TV, bei dem das Kabel dann unter oder neben dem Standfuss des Bildschirms verlegt wird.

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Auch der Subwoofer hinterlässt Eindruck. Wie schon bei der Soundbar herrscht auch hier Schwarz vor, wobei auch hier die Frontblende mit einer dezenten Kante statt ebener Fläche aufwartet, nur unterbrochen von der nach vorn ausgerichteten Reflexrohröffnung. Leider sind die Spaltmaße nicht ganz passgenau, so dass an der Unterseite eine Ecke der Abdeckung fühlbar hervorsticht. Der Subwoofer beinhaltet die beiden ovalen Konuslautsprecher, sowie den Digitalverstärker. Damit bietet die HT-ST3 insgesamt 250 Watt Leistung auf. Ist Sony beim Einbau von HDMI-Anschlüssen sonst eher zurückhaltend, wird bei diesem System nicht gekleckert, sondern geklotzt. Gleich drei HDMI-Eingänge sowie ein ARC-fähiger Ausgang für die Verbindung mit dem TV stehen zur Verfügung, die alle 3D sowie 4K-Signale verarbeiten. Somit ist der Anschluss zusätzlicher Komponenten wie Digital-Decoder, Blu-ray-Player und Spielkonsole möglich. Dazu kommen noch zwei optische Eingänge und ein analoger Stereo-Eingang. Auf der anderen Seite liegen die farblich markierten Eingänge für das Flachbandkabel der Soundbar.

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Auf der Oberseite sind noch einmal zusätzliche Tasten für die Lautstärke, den Betriebsmodus und die Eingangswahl angebracht. Wer über ein NFC-fähiges Android-Gerät verfügt, kann über das ebenfalls oben vorhandene Steuerfeld eine Funkverbindung herstellen. Aufbau und Einrichtung gestalten sich dann durch nur wenige Handgriffe simpel. Der Subwoofer selbst kann hochkant oder quer aufgestellt werden. Für die senkrechte Aufstellung liegen zusätzliche Gummifüße bei, die auf das Gehäuse geklebt werden können. Allerdings ist bei der senkrechten Aufstellung die LED-Anzeige um 90 Grad gekippt. Wer Wert auf eine lesbare Anzeige legt, ohne den Kopf zu neigen, sollte den Subwoofer also waagerecht in einem Phonoregal unterbringen.

Von der Papierform beherrscht die HT-ST3 die Tonformate DTS HD und Dolby TrueHD. Sonys S-Force Surround Sound schafft mit der Manipulation von Lautstärke und des Schallwellenspektrums, sowie der Laufzeitverzögerung von Schall den Effekt von 4.1 Raumklang vor der Soundbar. Das heißt, der Raumklang ist virtuell und kommt aber eben nur vor dem Hörer an. Um diese Effekte zu verstärken und zu optimieren werden vier verschiedene Sound- und drei unterschiedliche Voice-Modi geboten. So stehen Standard-TV, Movie, Football und Music zur Verfügung, die einen jeweils anderen Klang an den Hörer bringen. Einen speziellen Game-Modus für Videospiele sucht man vergebens. Ungewöhnlich für eine Soundbar sind die drei Voice-Modi. Per Knopfdruck kann sich so die Stimme eines Kommentators in drei Stufen besser vom Hintergrund abheben.

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Was in der Theorie erst einmal überwältigend klingt, sorgt in der Praxis dann schnell für die erste Frage. Welche ist die korrekte Sitzposition, denn welcher Abstand ist der richtige, um den bestmöglichen Sound zu erhalten? Weder wird ein Einmessmikrofon angeboten, noch kann man die Boxen systemseitig ansteuern, um den Abstrahlwinkel des Schalls zu beeinflussen. Doch egal welchen Abstand man einnimmt, der Sound bei einer Fussballübertragung wird nicht besser. Sony gibt an, diese speziellen Daten für eine authentische Stadionatmosphäre in einem brasilianischen Stadion erfasst zu haben. Das ist eine sehr weitläufige Angabe, denn im Zuge der anstehenden WM, zu deren Sponsoren auch Sony gehört, befinden sich dort einige Arenen. Dennoch kann keine annähernd so klingen, wie es mir die Soundbar im Modus Football vermitteln möchte. Blecherner Sound aus dem Inneren einer Konservendose und ein im Jubel der Massen wenig verständlicher Moderator bringen definitiv keine echte Atmosphäre auf das Sofa. Besser wird es erst im Standard-TV-Modus.

Dieser bringt die hallende Menschenmenge im Stadion auf ein erträgliches Maß und den Moderator wieder in den Vordergrund des Geschehens. Auch bei klassischen TV-Sendungen wie Nachrichten, Shows oder Serien ist dieser Modus in vielen Fällen die bessere Option. Kommentare können in drei Stufen geändert werden, wobei jedoch auch hier manchmal zu viel Hall auftritt. Bei Serien zeigt sich aber ein weiches und harmonisches Klangbild mit klaren Stimmen, ohne dass man jedoch die Personen räumlich zuordnen könnte.

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Ihre Stärken hat die HT-ST3 dann aber bei Actionfilmen, wobei aber auch hier unter Umständen nach Einstellung des Modus Movie noch einmal die Sprachausgabe nachgeregelt werden muss, weil Dialoge stellenweise zu sehr in den Hintergrund geraten. Aber dies ist mit einem Knopfdruck auf die Voice-Taste erledigt. Es zeigt sich nun die gute Harmonie zwischen Soundbar und Subwoofer. Der Bass kommt knackig und druckvoll, die gewünschten Vibrationen kommen fühlbar beim Hörer an. Allerdings muss der Subwoofer in der Nähe der Soundbar stehen, weil sonst Bässe zu orten sind und somit das Klangbild auseinander gerissen wird.

Etwas unterschiedlich stellt sich die Klangkulisse bei Musik dar, abhängig von Musikrichtung, Interpret und eingespieltem Material. Die Koppelung über Bluetooth mit dem Player der Wahl ist ein Kinderspiel und dem Musikgenuss steht Augenblicke später nichts im Weg. Da hier dem Rock der Vorzug vor allen anderen Stilen gegeben wird, wurde die Playlist von soft bis heavy durchgespielt. So musste die HT-ST3 die eher melodischen Klänge von Frightened Rabbit, 30 Seconds to Mars und Blue October ebenso über sich ergehen lassen, wie die härteren Gitarren von Volbeat, Dropkick Murphys und Iced Earth. Alle Instrumente sind gut zu unterscheiden, auch wenn die Kulisse insgesamt zu eng wirkt. Der Klang kommt zu gedrängt vor dem Hörer an, ein weiträumiger Stereo-Effekt stellt sich zu selten ein. Dennoch wirkt der Sound ausgewogen und homogen, wenn auch manchmal in den Höhen vor allem bei Gitarren ein wenig zu intensiv. Sollten Musikdateien zu stark komprimiert sein und der Sound zu ausgedünnt klingen, hilft die im Menü versteckte Funktion HEQ (Harmonics Equalizer), die auch die leisen Töne wiedergibt, welche aufgrund von Audiokompression verloren gehen können.

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Und was machen Gamer, die das System auch mit ihrer Xbox, Playstation oder Wii U verwenden wollen? Videospieler müssen in Ermangelung eines echten Game-Modus experimentieren, welcher verfügbare Soundmodus ihnen für ihr aktuelles Spiel am ehesten zusagt. In den meisten Fällen wird dies jedoch ebenfalls der Modus Movie sein, da hier ähnlich wie im Film die größte Klangkulisse mit den intensivsten Bässen dargestellt wird. Das Problem ist jedoch auch hier wieder die geringe klangliche Breite vor der Soundbar und damit die nicht immer einwandfreie Ortung von Geräuschen.

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Fazit:

Die Sony HT-ST3 bewegt sich mit momentan 699,- Euro preislich in der Oberklasse, bietet dafür jedoch zu wenig technischen Umfang. Es fehlen verschiedene Klangbilder bei der Musik – und Filmwiedergabe. Im Vergleich dazu bietet die Yamaha YSP-3300 echten 7.1 Surround-Sound und kommt mit zusätzlichen Klangbildern wie Concert Hall, Jazz Club, Music Video, Sci-Fi, Spectacle und anderen daher. Allerdings kostet sie dafür aber auch mehr. Doch auch der Yamaha Soundprojektor der Einstiegsklasse YSP-1400 bietet mit echtem 5.1 mehr Raumklang wie die HT-ST3, hat obendrein subjektiv den besseren Sound und kostet nur knapp die Hälfte.

Mit der zurzeit schmalsten Soundbar der Welt richtet sich Sony eher an den Innenarchitekten mit Designambitionen, denn an den absoluten Soundfetischisten. Warum also soll ich flache TV-Boxen durch ebenso flache Soundbar-Boxen ersetzen? Weil es funktioniert, weil der Klang trotzdem gut ist und weil der zusätzliche Subwoofer für eine entsprechende Klangtiefe sorgt. Auch wenn das dicke Kabel der schmalen Soundbar den annähernd perfekten optischen Eindruck beim Blick hinter die Kulissen schmälert, ist die HT-ST3 ein echter Hingucker.

Es steht unter dem Strich ein gutes System, dessen vornehmliche Stärke sein tolles Design ist.

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Link zur Herstellerseite: Sony HT-ST3 >>>

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weitere Hardwaretests:

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Hardwaretest: Yamaha YSP-1400 – die preiswerte All-in-One-Lösung

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Es gibt Tests zu Geräten, auf die freut man sich schon Wochen im Voraus. Seit ich die YSP-1400 auf der IFA zum ersten Mal anschauen und hören konnte war ich gespannt, wie sich der neue Yamaha-Soundprojektor dann in den eigenen vier Wänden macht? Im letzten Jahr stand hier die YSP-3300 >>> und sorgte nicht nur für lang anhaltende Begeisterung, sondern noch mehr für viele erstaunte Gesichter. Echter Raumklang ohne großes Heimkinosystem mit entsprechenden Boxen verwirrte doch anfangs den einen oder anderen Zuhörer.

Nun steht die kleine Schwester YSP-1400 hier und stellt sich dem akustischen und technischen Vergleich. Eigentlich unfair, denn kann man die Einsteigerklasse YSP-1400 wirklich mit dem technisch opulent ausgestatteten High-End-Soundprojektor YSP-3300 vergleichen? Ich denke schon und greife dem abschließenden Fazit schon jetzt vor. Denn nach wenigen Tagen Betrieb steht fest, dass auch der kleinere Soundprojektor für den ganz großen Klang sorgt.

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Aber für wen eignet sich eigentlich ein Soundprojektor? Was unterscheidet diesen von einer Soundbar und welche Voraussetzungen müssen für echten Raumklang geschaffen sein? Aktuelle TV bieten zwar ein exzellentes Bild, aber aufgrund flacher Bauweise nur einen dürftigen Ton. Einige Hersteller verbauen deswegen die Boxen im Standfuss des Flachbildschirms, um das Klangvolumen zu erhöhen. Aber auch das gelingt mit nur meist mäßigem Erfolg. Was also nützt ein glasklares Bild in Full-HD bei einer Blu-ray oder einem aktuellen Game, wenn der dürftige Klang einfach nicht zum Bild passen will und das Erlebnis zunichtemacht?

Die Alternative zu TV-Boxen ist demnach ein umfangreiches Heimkinosystem. Das klingt zunächst einmal verlockend, doch schon bei der Planung stellen sich die ersten Fragen und daraus resultieren die bekannten Probleme. Denn oftmals lassen räumliche Gegebenheiten weder die Aufstellung von zahlreichen Boxen zu, noch ist eine nicht sichtbare Verkabelung möglich. Und so bröckelt die Vorfreude auf das Kinoerlebnis auf dem heimischen Sofa bereits in der Planungsphase. An dieser Stelle kommt dann die Soundbar ins Spiel. Eine einzige vor dem TV platzierte Einheit soll statt vieler Boxen für das gleiche Ergebnis sorgen. Doch eine Soundbar erzeugt „nur“ virtuellen 2.1 Raumklang. Schallwellen werden „gekrümmt“ und erzeugen so zwar den Eindruck von Räumlichkeit, dennoch spielt sich das Geschehen vor dem Hörer und nicht um ihn herum ab.

Die YSP-1400 erzeugt als Soundprojektor jedoch echten 5.1 Raumklang und nicht nur virtuellen 2.1 Sound. Möglich machen dies Schallstrahlen, die vom Gerät ausgesendet und von den umliegenden Wänden reflektiert werden. Somit kann Klang auch hinter dem Hörer ankommen und für das räumliche Erleben sorgen. Damit dies aber alles zufriedenstellend funktioniert, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So darf der Raum die Maße von 7 x 3 Metern nicht übersteigen, die Sitzposition sollte mindestens 2 Meter vor der YSP-1400 liegen und der Projektor darf nicht genau in einer Ecke des Raumes aufgestellt werden. Drei verschiedene Beam-Einstellung sorgen jedoch dafür, dass der Projektor auch links oder rechts versetzt stehen kann, wenn eine mittige Aufstellung im Raum nicht möglich ist.

Neben aller technischen Theorie fällt zuerst das wieder einmal edle Yamaha-Design auf. Klare Linien bei leicht gebogener Front sorgen sofort für das Gefühl, nicht nur ein hochwertiges technisches Gerät, sondern auch ein zur Einrichtung gehöriges Accessoire aufgestellt zu haben. Die wenigen Knöpfe zur Bedienung und die blendfreien LEDs schließen rechts und links die acht Beam-Lautsprecher ein. Besonders auffällig ist jedoch die gelochte und nach vorn abfallende Verkleidung der nach unten ausgerichteten Subwoofer. Ein feines Detail, welches sich erst beim genaueren Hinschauen und auf den zweiten Blick erschließt. Im Gegensatz dazu steht die jedoch eher klassische Optik bei der kleinen, aber funktionalen Fernbedienung. Hier hätte es gerne etwas mehr sein dürfen.

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Der Anschluss der YSP-1400 an den TV ist einfach. Es wird das mitgelieferte optische Kabel verwendet, um die Geräte miteinander zu verbinden. Der Soundprojektor gibt dann den Sound des TV, sowie aller daran angeschlossenen Geräte aus. Alternativ kann der Digital-Receiver, der Blu-ray-Player oder die Spielkonsole über den koaxialen oder auch über den analogen Eingang mit der YSP-1400 direkt verbunden werden. Zusätzlich dazu kann man seinen iPod oder andere Player über ein Audiokabel direkt anstecken, wenn diese nicht über Bluetooth verfügen.

Die YSP-1400 ist zwar technisch hochentwickelt, aber zaubern kann sie nicht. Verfügt die YSP-3300 über ein Einmessmikrofon zur Ermittlung der üblichen Sitzposition, muss das Anpassen des Lautstärkepegels für jeden der sechs Kanäle bei der kleinen Soundbar von Hand erledigt werden. Aber auch dies ist eine Sache von wenigen Augenblicken. Durch Druck auf die CH Level Taste der Fernbedienung oder über die grafische Oberfläche der HT-Controller-App gibt der Soundprojektor einen Testton für jeden einzelnen Kanal aus. Über die Lautstärkeregelung kann der einzelne Kanal manuell so in der Lautstärke angepasst werden, bis ein zur Sitzposition optimales Klangbild erreicht wird. Wichtig ist dabei jedoch, dass die gesendeten Schallstrahlen hier nicht durch mitten im Raum stehende Möbelstücke oder – wie in meinem Fall – durch Zimmerpflanzen unterbrochen werden, da sonst kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann. Mein Ficus Benjamini musste deswegen für die Dauer des Tests umziehen. Er störte den linken Surround-Kanal.

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Design und technische Fertigkeiten sind das Eine, entscheidend jedoch ist, was die kleine YSP-1400 klanglich zu leisten vermag. Die acht Beam-Lautsprecher überzeugen beim Klang mit Dolby Digital, DTS Digital Surround, Cinema DSP Digital oder aber auch in einfachem Stereo. Sei es das entspannt dahinplätschernde Abendprogramm, Musik aller Stilrichtungen, packende Action von Blu-ray oder Adrenalin-ausschüttende Games. Die Lautsprecher sind immer Herr der Situation. Selbst bei hohen Lautstärken gibt es keinerlei Verzerrungen, wichtig wenn Dialoge schlagartig von treibender Musik, bildschirmfüllenden Explosionen oder rasanten Verfolgungsjagden abgelöst werden. Beim Videospiel Assassins Creed Black Flag auf der Playstation 4 imponiert die anfängliche kurze Seeschlacht. Später sind alle Umgebungsgeräusche wie Vogelgezwitscher und das Rauschen von Wasserfällen klar zu orten. Gleiches gilt für Lego Marvel Super Heroes besonders im Multiplayer-Modus. Auch hier sind beide Spieler klar räumlich voneinander getrennt und die jeweilige Aktion ist klanglich zu erkennen.

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Überraschend ist der tiefe Bass, den die beiden integrierten 8,5 Zentimeter Subwoofer zu leisten in der Lage sind. Die anfängliche Skepsis, ob zwei kleine Subwoofer einen großen Externen werden ersetzen können, hielt nur ganz kurz vor. Der kraftvolle Druck der Bässe überzeugt vollständig, ohne dabei zu dröhnen oder störende Vibrationen zu verursachen. Wem dies allerdings noch immer zu wenig Volumen sein sollte, kann einen externen Subwoofer anschließen. Die YSP-1400 verfügt über einen entsprechenden Eingang.

Aber selbstverständlich belässt es Yamaha technisch nicht bei einem einfachen Soundprojektor, der die TV-Boxen ersetzt. Ein Film benötigt schließlich eine andere Klangkulisse wie ein Spiel, Musik oder ein Sportereignis. Deswegen verfügt die YSP-1400 über die verschiedenen Cinema DSP Programme Movie, Music, Sports und Game, die das jeweils optimale Ergebnis der gewählten Quelle ausgeben. So wird bei der Sky-Bundesliga-Übertragung im Modus Sports der Moderator stärker in den Vordergrund gestellt, da dieser ansonsten bei der Stadionatmosphäre kaum zu verstehen wäre. Bei Movie kommt man der Kinoatmosphäre mit besonders kräftigem Sound in Actionszenen sehr nahe, während bei Music der Eindruck erzeugt wird, sich beim Konzert an vorderster Front zu befinden. Hier imponiert die klare Trennung von Gesang und verschiedenster Instrumente. Die Funktion Game kommt besonders gut bei Ego-Shootern wie Call of Duty oder Battlefield zum Tragen, da hier die beste räumliche Ortung von Soundeffekten möglich ist. Explodiert die Granate links vom Spieler oder schlägt MG-Feuer rechts ein, hört man dies auch und kann entsprechend schnell reagieren. So manch virtueller Bildschirmtod wäre mit vernünftiger Soundkulisse vermeidbar gewesen, aber die YSP-1400 schafft auch hier Abhilfe.

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Ähnlich wie die Sportübertragung ohne Sports-Modus haben manche Filme oder Sendungen Schwierigkeiten mit der Darstellung von Dialogen. Diese werden von Musik oder Hintergrundgeräuschen überlagert. Dafür gibt es die jedoch Funktion Clear Voice. Mit Druck auf die entsprechende Taste werden Dialoge vom Rest des Klangbildes getrennt und hörbar in den Vordergrund gestellt. Fast ebenso wichtig wie Dialoge verstehen zu können, ist die Einhaltung des häuslichen Friedens. Gerade Abends stressen lautstarke Werbeeinblendungen im TV-Programm oder allzu heftige Actioneinlagen in Filmen oder Spielen nicht nur die Nachbarn, sondern auch die nebenan schlafende Familie. Die Funktion Univolume schafft hier aber eine einheitliche Lautstärke für alle Sender und Szenen. Das ständige manuelle Anpassen mit dem Griff zur Fernbedienung entfällt.

Aber nicht nur Filmfans und Videospieler werden mit der YSP-1400 glücklich, auch Musikenthusiasten kommen voll auf ihre Kosten. Dafür sorgt neben dem glasklaren Yamaha-Sound auch die Übertragung von Musik per Bluetooth. Die Koppelung von Soundprojektor und iPad oder anderen Playern ist in Sekundenschnelle erledigt und dem Volbeat-Konzert mit der so unglaublich eingängigen Stimme von Frontmann Michael Poulsen oder dem ungewöhnlichen Mittelalter-Rock mit Schalmei, Marktsackpfeife und Mundharmonika von In Extremo stehen nichts mehr im Wege.

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Wer sich an der Fernbedienung nicht wirklich erfreuen kann oder wer aufgrund der Anzahl der verschiedenen Geräte auf dem Tisch inzwischen den Überblick verliert, hat zwei Möglichkeiten. Entweder man nutzt die Lernfähigkeiten der TV-Fernbedienung und bringt dieser die Funktionen der YSP-1400 Fernbedienung bei oder aber man nutzt gleich die neue Yamaha HT-Controller-App für Apple oder Android-Geräte. Diese bietet sämtliche Möglichkeiten zur Einstellung und Nutzung des Soundprojektors bei einfacher und verständlicher Bedienung.

Möchte man jedoch keine dieser Möglichkeiten nutzen, aber der Soundprojektor verstellt den Empfänger des TV, ist auch dieses kein Problem. Das auf der Rückseite der YSP-1400 angebrachte Signal-Relais leitet die Signale der TV-Fernbedienung weiter. Dies funktioniert auch, wenn sich der Soundprojektor im Stand-By-Modus befindet. Und wer die Wandmontage der Aufstellung auf dem TV-Board vorzieht, findet eine Bohrschablone in der Packung, die das lästige Ausmessen von Bohrlöchern hinfällig macht.

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Fazit:

Es ist wieder einmal beeindruckend, was Yamaha selbst in der Einstiegsklasse neben einem einwandfreien und raumfüllenden Klangbild an technischen Funktionen anbietet. Unkompliziert in Aufbau und Einrichtung kann der Umfang natürlich nicht mit dem der großen Projektoren YSP-3300 oder 4300 mithalten, aber verstecken muss sich die YSP-1400 deswegen keinesfalls.

Man bekommt kein Einmessmikrofon, um den Raum automatisch für das beste Klangbild vermessen zu lassen, na und? Die Einrichtung per Fernbedienung oder App ist fast ebenso simpel und schnell erledigt. Es gibt keinen externen Subwoofer und man hat nur acht statt der sechzehn bzw. zweiundzwanzig Beam-Lautsprecher? Die zwei internen Subwoofer sorgen trotzdem für genug Druck und auch acht Lautsprecher bringen tolles Kinoerlebnis in die heimischen vier Wände.

Stimmen die räumlichen Voraussetzungen, kann man sich den Kauf und Aufbau eines vollständigen Heimkinosystems sparen. Denn der kleine Projektor bringt fast alles mit, was ein großes System auch kann. Und das ist es schließlich, worauf es ankommt, nämlich Filme, Games und Musik in bestmöglicher Qualität in echtem, raumfüllenden Surround-Sound zu genießen.

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Link zur Herstellerseite: Yamaha YSP-1400 >>>

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weitere Hardwaretests:

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Hardwaretest: Sony BDV-N9100W – eine Komplettanlage im Star Trek Design

sony_teaser_220x140Bereits im letzten Jahr hatte Sony in kleinen Musik-Kompaktanlagen wie der CMTV50 die nach damaliger eigener Aussage ersten Ferrofluid-Boxen weltweit eingeführt. Ich war daher umso gespannter, wie die neue Technologie in einem vollständigen Heimkinosystem ankommt. Denn wirklich überzeugt hatten mich die Boxen damals nicht. Nun führt Sony diese Technologie in kompakten Heimkinosystemen wie der BDV-N9100WW fort. Hier handelt es sich um eine Komplettanlage, Tuner und 3D BD-Player sind in einem Bauteil kombiniert.

Die BDV-N9100WW ist optisch auf den ersten Blick ein echter Hingucker. Alles erstrahlt in hochglänzenden weißen Kunststoff, abgesetzt mit blauen Einfassungen. Sony gibt an, sich beim Design von Bergkristallen inspiriert haben zu lassen. Mich erinnerte alles von Beginn an eher an Star Trek und die Enterprise, so futuristisch kommt das System daher. Ein netter Effekt und dem Design angepasst sind die Leuchtdioden am Fuß der Boxen, die im Betrieb blau aufleuchten. Beim Einlegen einer BD-Disc oder DVD fährt die Abdeckung zur Seite und gibt das Laufwerk frei.

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Sony-typisch bei Kompaktanlagen ist das gesamte System innerhalb von 30 Minuten einsatzbereit. Das liegt am simplen Zusammenbau der Boxen und an der farblichen Zuordnung sämtlicher eigenentwickelter Stecker. Jede Box hat eine farbige Markierung und das dazugehörige farbige Kabel. Dessen anderes Ende wird in den entsprechenden, ebenfalls farblich markierten Steckplatz am Receiver eingesteckt. Weiterhin ist jede Box mit ihrem jeweiligen Aufstellplatz gekennzeichnet. So wird vermieden, dass der Hubschrauber hinten links erklingt, obwohl er vorne rechts durch Bild fliegt. Zum Aufbau ist eine übersichtliche Schnellstartanleitung beigelegt, die vollständige Anleitung gibt es nur als PDF-Download auf der Sony Website.

Die Surround-Boxen sind als Funkboxen angegeben, so dass das umfangreiche Verlegen von Kabeln entfallen kann. Diese Aussage stimmt so jedoch nur zur Hälfte. Denn mitgeliefert wird ein Funkempfänger, der zwar die beiden hinteren Boxen ansteuert, dennoch müssen diese mit dem Empfänger verkabelt werden.  So kommt man je nach baulicher Gegebenheit doch nicht umhin, den einen oder anderen Kabelkanal zu verlegen, um hässliche Flatterleinen hinter dem Sofa zu vermeiden. Für den ungewöhnlichen Fall, dass man trotz Anschaffung eines 5.1 Systems keine Möglichkeit hat, die Surround-Boxen hinter dem Sofa zu platzieren, kann man tatsächlich auch alle vier Boxen neben dem TV aufstellen. Der „All Front Setup“ genannte Modus bietet dann zumindest noch virtuellen Raumklang.

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Eine weitere Überraschung ist der Subwoofer. Im Vergleich zu anderen Modellen ist dieser mit einem Sony-eigenen Stecker fest verkabelt. Er verfügt weder über ein gesondertes Netzteil, noch über eine Lautstärkeregelung oder den Standard-Audio-Stecker, um ihn auch an anderen Receivern betreiben zu können. Sind die Boxen noch mit herkömmlichen Klemmanschlüssen versehen, so dass jedes Boxenkabel verwendet werden und damit der Betrieb an anderen Anlagen außer der Sony erfolgen kann, entfällt diese Möglichkeit beim Subwoofer vollständig.

Kommt man mit den Kabeln noch gut zurecht, entpuppt sich das nicht den Standard Rack-Maßen von 43,5 Zentimeter entsprechende System als echtes Problem. Mit 48 Zentimetern Breite passt es in kein klassisches Phonoregal. Es muss also direkt in Front des Bildschirms aufgestellt werden. Gleiches gilt für den Center-Speaker. Auch dieser ist mit 36 Zentimetern sehr breit. Man muss demnach für dieses System über ein ausreichend großes Phonoregal verfügen, da System, Center-Box und TV entsprechend platziert werden müssen. Problematisch kann bei dieser Art der Aufstellung dann obendrein die Höhe der beiden Sony-Komponenten werden. Denn mit jeweils 7,9 Zentimetern verdecken sie unter Umstanden den IR-Empfänger des TV. Das System verfügt im Gegensatz zu diversen Soundbars nicht über die Möglichkeit, das TV Signal zu empfangen und an den TV durchzureichen.

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Die Einrichtung des Systems ist wie die Aufstellung eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Ähnlich wie sämtliche Yamaha-Komponenten verfügt die Sony über ein Mikrofon zum Einmessen. Dabei wird nach Aufstellung der Boxen das Mikro an der üblichen Sitzposition abgelegt und die Routine gestartet. Kurz darauf hat das System alle Positionen der aufgestellten Boxen erfasst und dem Raumklang steht nichts mehr im Wege. Besitzer einer Playstation 3 oder PSP werden sich im Onscreen-Menü sofort heimisch fühlen, denn Sony hat die XrossMediaBar (XMB) auch hier integriert. Diese ist so übersichtlich strukturiert, dass weitere Einstellungen völlig unkompliziert zu erledigen sind. In diesen Optionen sollten dann noch Feinjustierungen vorgenommen werden, die das Heimkinoerlebnis dann noch trüben könnten. So stehen die meisten Ton-Optionen auf Auto, so dass die BDV-N9100WW von sich aus schon das optimale Klangbild abliefern kann. Kontrolliert werden sollte aber die voreingestellte Bildschirmdiagonale des TV für die Wiedergabe von Blu-ray Discs. Denn schließlich ist die Anlage bereits 4K tauglich. Zwar sind die wenigsten Bildschirme bisher in der Lage, die Ultra-HD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln darzustellen, aber wie viele andere Hersteller auch investiert Sony hier schon in die Zukunft.

Das System verfügt trotz WiFi über einen Netzwerkanschluss, einen analogen Audio-Eingang, einen optischen Eingang und nur drei HDMI-Plätze, von denen der HDMI-Out ARC fähig ist (Audio Return Channel = Audiorückkanal). Dieser wird mit dem TV verbunden. So kann der TV bei normalem Fernsehempfang seinen Ton auch über die Anlage wiedergeben. Hier scheint es aber ein Problem mit der CEC-Technologie (Consumer Electronics Control) zu geben. Denn eigentlich soll die Anlage sich automatisch einschalten, sobald der TV angeschaltet wird. Dies passiert aber nicht und die BDV-N9100WW muss ebenfalls manuell angeschaltet werden. Dies wäre aber nicht das Problem. Viel schlimmer finde ich, dass das System gute 30 Sekunden benötigt, bevor es erkennt, dass der Ton nun nicht mehr über die TV-Lautsprecher, sondern über die Boxen der Anlage ausgegeben werden soll. Bis dahin herrscht absolute Stille. Alternativ, bei nicht vorhandenem HDMI am TV, gibt dieser den Ton auch per optischen Digitalkabel an die Anlage. Die zwei HDMI-In-Plätze sind trotz des bereits integrierten BD-Players einfach zu wenig, um weitere Geräte wie aktuelle Spielkonsolen und einen digitalen TV-Empfänger anschließen zu können. Aber vielleicht geht man bei Sony auch davon aus, dass man neben der Playstation 3 keine andere Konsole betreibt?

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Erweist sich die Ausstattung doch als eher spartanisch, stehen die Tonfunktionen dieser nur in wenig nach. Die Sound-Modi geben nur acht verschiedene Einstellungen her, nämlich Auto, Movie, Musik, Digital Music Enhancer, 3D Sourround, Berliner Philharmonie, Night und Demo, wobei bei einigen kaum merkliche Unterschiede vorhanden sind. Beim Abspielen von Musik kann man über den Music Enhancer noch zwischen weiteren vier Modi wählen, die der Stilrichtung der Songs am nächsten kommt und komprimierte Audiodaten wie MP3 oder AAC akustisch aufwertet. Ein besonderes Bonbon ist jedoch der Modus „Fußball“. Fühlte man sich gelegentlich von den Äußerungen der Kommentatoren genervt, dreht man diesen jetzt einfach den Ton ab und genießt Stadionatmosphäre pur. Fangesänge und Stimmung aus allen Boxen kommen einem echten Stadionbesuch dann sehr nahe.

Stereo-Fans werden mit der BDV-N9100WW aber wahrscheinlich nicht wirklich glücklich. Denn egal ob Musik über Audio-CD, einen USB-Stick, per NFC über das Handy, über DNLA aus dem heimischen Netzwerk oder gestreamt per Bluetooth vom iPad abgespielt wird, es werden immer alle Boxen angesteuert. Es gibt keinen Direct-Modus, der echten Stereoklang nur über die beiden Frontlautsprecher anbietet. Dennoch deuten die Lautsprecher bei der Musikwiedergabe schon an, was sie können. Als Fan des härteren Sounds und echter handgespielter Musik pflügte ich mich durch aktuelle Songs von Volbeat, AC/DC, Biffy Clyro, Tenacious D und auch alte Stücke von Running Wild, Iron Maiden und Kiss. Stets war bei den E-Gitarren jeder Akkord klar heraus zu hören, wenn auch manchmal etwas zu intensiv in den Höhen. Der Bass ist kräftig, hier beeindrucken besonders die Tieftöner der beiden Frontlautsprecher. Die Stimmwiedergabe ist realistisch.

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Vollständig in ihrem Element ist die BDV-N9100WW dann bei Blu-ray-Filmen. Neben einem gestochen scharfen Bild trumpfen die Ferrofluid-Boxen hier erst richtig auf und bringen die Einrichtung zum Vibrieren. Stellvertretend für viele Filme, die zum Test durch die Anlage gelaufen sind, erwähne ich hier Star Trek, Prometheus, Jack Reacher, Iron Man und die Men in Black. Bei Dialogen erfolgt eine gute Wiedergabe über den Center-Speaker, die jedoch gelegentlich etwas kraftlos klingt. Der Raumklang ist geradezu faszinierend, gerade bei Actionszenen. Man ist mitten im Geschehen, ohne dass jedoch die Surround-Boxen zu dominant sind. Der Bass ist fast schon als übermäßig zu bezeichnen und dies ist ein Problem beim Filmgenuss. Im Kino mag eine Explosion oder ein anderer donnernder Effekt in voller Lautstärke gewollt sein, im heimischen Wohnzimmer kann das vielleicht zu Stress mit der Nachbarschaft führen. Es gibt jedoch leider keine Möglichkeit, den Bass in der Lautstärke zu regulieren. Kann man damit aber leben, erlebt man fast echtes Kino in den eigenen vier Wänden. Nur für Cola und Popcorn muss man selbst sorgen.

Gleiches gilt bei Videospielen. Shooter wie CoD, Battlefield oder Halo, Action wie Uncharted, Bio Shock Infinite oder New Super Mario Bros. U und Rennspiele aller Art wie F1, Sonic & Sega All Stars Racing, WipEout sowie die üblichen Verdächtigen bringen die Boxen zum Beben. Stets hat man das Gefühl, Teil des Spiels zu sein. Besonders beeindruckend jedoch waren meine derzeitigen Top-Titel, nämlich noch immer Tomb Raider und natürlich aktuell The Last of Us. Gerade bei diesen beiden Titeln spielt die Soundkulisse eine gewichtige Rolle, unterstützt sie doch die Emotionalität der dargestellten Szene. In The Last of Us erfolgt ein stetiger Wechsel zwischen der bedrückenden Einsamkeit verlassener Städte, gekonnt eingesprochener Dialoge und spannend inszenierter Action. Gerade in Szenen, in denen Joel und Ellie einem Kampf aus dem Weg gehen müssen, während man rechts oder links von sich Infizierte hört, sorgen für einen permanenten Höchststand von Adrenalin. Dreht man während eines Dialogs die Kamera, während der NPC etwas zu sagen hat, kann man aufgrund des Raumklangs sehr gut nachvollziehen, wo sich dieser momentan im Raum aufhält.

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Integriert in das System ist ein Tuner. Im Gegensatz zu den kleineren Musikanlagen von Sony wird neben der obligatorischen Wurfantenne auch ein Kabeleingang geboten. Hier ist die Suche und Speicherung der Lieblingssender kinderleicht und innerhalb weniger Minuten erledigt. Zusätzlich gibt es einige nette Spielereien, auf die man als Anwender heute nicht mehr verzichten möchte. Dazu gehören ein Internetbrowser sowie verschiedene kostenpflichtige Video-On-Demand-Dienste. Selbstverständlich stellt Sony hier mit dem hauseigenen Sony Entertainment Network einen Großteil des verfügbaren Angebotes für Apps, Videos und Musik. Außerdem gibt es zur besseren Steuerung des Systems und des Browsers auch eine gut funktionierende App namens TV Side View für Apple und Android Geräte.

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Fazit:

Selten war ich so hin- und hergerissen, was ein Heimkinosystem angeht. Denn die Sony BDV-N9100WW macht vieles richtig, aber eben leider nicht alles. Für Heimkino- und Videospielfans, die völlig unkompliziert nur Spiele, Musik und Filme genießen wollen, ohne sich groß um die umfangreiche Einrichtung eines komplexen Systems und vielleicht sogar zusätzlich um das Verlegen von Boxenkabel kümmern zu müssen, ist diese Komplettanlage mit Sicherheit eine sehr gute Wahl. Einfachste Aufstellung durch farbliche Kennzeichnungen aller Boxen und Kabel bei simpler Inbetriebnahme sind sicher sehr gute Argumente für das System.

Auf der anderen Seite stehen aber Dinge wie das fehlende echte Stereo und das Sony-eigene Steckersystem. Offensichtlich möchte man den Betrieb der Boxen nur an Sony Geräten sicherstellen. Könnte man die Boxen aufgrund der Kabelklemmen noch an anderen Receivern betreiben, scheitert man beim Subwoofer und dessen fest installiertem Stecker. Dazu kommt das nicht normgerechte Maß der Anlage, das die Unterbringung in einem Phonotisch oder Rack unmöglich macht. Außerdem leidet unter der diagonalen, nach hinten ansteigenden Form des Receivers die Lesbarkeit der Anzeige, wenn man auf dem Sofa sitzt.

Ich persönlich finde das Design trotzdem äußerst gelungen, gerade das hochglänzende Weiß in Verbindung mit den blauen Einfassungen macht das System zu einem Blickfang. Aber dies ist mit Sicherheit Geschmackssache. Entscheidend ist, was am Ende heraus kommt und hier wird neben vielen technischen Gadgets wie einem Internetbrowser klanglich und optisch eine Menge für den Videospieler und Filmenthusiasten geboten.

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Link zur Herstellerseite: Sony BDV-N9100W >>>

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weitere Hardwaretests:

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Hardwaretest: YSP-3300 – die neue Dimension des Raumklangs

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Um die Fähigkeiten seines neuen Soundprojektors YSP-3300 vorzuführen, hatte Yamaha bei der letztjährigen IFA einen Raum aus Glas errichtet. Die Ausstattung bestand aus einem TV, einem mittig platzierten Sofa und dem Soundprojektor YSP-3300 inklusive Subwoofer. Die Aussage, dass der Projektor ein komplettes 7.1 System ersetzt, wurde von vielen Besuchern – einschließlich mir – neugierig bis skeptisch aufgenommen. Wie auch soll ein einzelnes Gerät, welches nur vor dem Fernseher positioniert wird, echten Raumklang abgeben, ohne dass zahlreiche Boxen korrekt ausgerichtet sind? Keine fünf Minuten später war ich um die Erfahrung reicher, dass dies tatsächlich möglich ist.

Eine Soundbar, wie die hier bereits getestete YAS-201, soll den Klang von TV und Blu-ray-Player mit virtuellem Surround Sound aufwerten. Die einzigen Anschlussmöglichkeiten sind daher zwei optische Eingänge. Ein Soundprojektor unterscheidet sich in seiner Funktionsweise aber vollständig von einer Soundbar, auch wenn sich die Geräte in Optik und Aufstellung ähneln. Das sind aber dann auch die einzigen Gemeinsamkeiten. Die Technik der YSP-3300 ist bei Weitem umfangreicher und komplizierter und auch die Einrichtung verlangt einiges mehr an Vorbereitung. Wer diesen Mehraufwand aber nicht scheut, wird mit einem Heimkinoerlebnis der ganz besonderen Art belohnt.

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Die Optik von Projektor und Subwoofer ist Yamaha-typisch absolut hochwertig. Mattschwarzer Aluminium-Kunststoff-Mix wechselt sich mit Einfassungen in Klavierlackoptik ab. Alternativ ist die YSP-3300 auch mit silberner Einfassung erhältlich. Eine technische Augenweide sind die sechzehn in einer Reihe angelegten Beam-Lautsprecher, die außen von den beiden 6,5 Zentimeter Tieftönern eingefasst werden. Das Punktmatrix-Display ist groß dimensioniert, dabei blendfrei und bietet alle benötigten Informationen im Betrieb. Die YSP-3300 hat die Abmaße 99,5 x 16 x 8,6 Zentimeter und passt somit vor jeden gängigen Flachbildschirm. Sollte trotz der extrem flachen Bauweise dabei der Infrarot-Empfänger am TV blockiert werden, leitet der Projektor die Signale der TV-Fernbedienung an den Bildschirm durch. Der funkgesteuerte und damit kabellose Subwoofer NS-WSW160 lässt sich beliebig hochkant auf dem Boden oder waagerecht im Regal positionieren. Die Standfüße können entsprechend montiert werden. Mit insgesamt 262 Watt lassen sich mit dem System auch größere Räume sehr gut mit Sound versorgen.

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Die YSP-3300 ähnelt mit den vorhandenen Anschlüssen einem klassischen Verstärker oder Receiver. Der Projektor verfügt über vier HDMI-Eingänge und einem ARC fähigen HDMI-Ausgang mit 4K Pass-Through, 3D und CEC-Funktion. Der Ausgang wird mit dem TV verbunden, um so nicht nur Videosignale von Blu-ray-Player, Spielkonsole und Kabel- oder Satelliten-Tuner an den TV zu geben, sondern auch den Sound des TV an den Projektor zurückzureichen. Reichen die vier vorhandenen HDMI-Anschlüsse der YSP-3300 nicht aus, weil noch weitere Geräte angeschlossen werden sollen, ist es kein Problem, diese direkt an den TV anzuschließen. Der Sound wird dank ARC trotzdem an den Projektor abgegeben. Das Display zeigt dann TV-ARC statt des entsprechenden HDMI-Eingangs an. Für nicht HDMI-fähige Geräte stehen zusätzlich zwei optische Eingänge sowie jeweils ein Stereo-Cinch- und ein coaxial digital-Eingang zur Verfügung. Verfügt der TV nicht über ARC, wird er stattdessen über das mitgelieferte optische Kabel mit dem Projektor verbunden. Die Anschlüsse selbst sind tief in der Rückseite der YSP-3300 angebracht. Die HDMI-Stecker ragen damit kaum über den Rand des Gehäuses hinaus und so ist mit dem optional erhältlichen SPM-K20 auch die Wandmontage möglich.

Die Funktionsweise eines Soundprojektors ist eine technische Meisterleistung. Denn statt wie bei einem herkömmlichen Heimkinosystem bis zu sieben verschiedene Boxen in einem Raum aufzustellen – entsprechenden Kabelsalat inklusive – wird der Klang von nur einer Komponente erzeugt. Und trotzdem ist das Ergebnis nahezu identisch. Um also den Effekt des Surroundklangs zu ermöglichen, sendet der Projektor sogenannte Soundstrahlen zur Ermittlung des Raumes und der Sitzposition aus. Diese werden von Wänden und größeren Möbelstücken reflektiert. Die dafür notwendige Messung wird über IntelliBeam realisiert. Dazu wird das mitgelieferte Mikrofon an der Hörposition aufgestellt, die folgende Einmessung erfolgt dann innerhalb weniger Minuten automatisch. Das Mikrofon empfängt die ausgesendeten Signale und erstellt so das bestmögliche Klangbild. Der Abstand zwischen Projektor und Mikrofon sollte aber mindestens 1,80 Meter betragen, da es ansonsten zu Fehlermeldungen kommen kann.

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Nach Einmessung steht dann aber nicht nur 7.1 Surround Sound in zum Beispiel Dolby TrueHD zur Verfügung. Das System verfügt über gleich acht verschiedene Darstellungsmöglichkeiten für ausgehenden Klang. So sind ebenfalls 5.1, 3.1, verschiedene Stereo-Modi, ein Klangbild namens My Surround und ein sogenannter Target-Modus möglich. Bei diesem lässt sich der Sound in eine gewünschte Richtung lenken. Zu diesen verschiedenen Modi gesellen sich zehn verschiedene Cinema DSP-Programme. Dies sind voreingestellte und über die übersichtliche Fernbedienung aufzurufende Klanglandschaften, die den bestmöglichen Kino- und Musikgenuss bieten sollen. So stehen für Movie die Einstellungen Sci-Fi, Spectacle und Adventure zur Verfügung. Bei den Musikeinstellungen sind es Concert, Jazz Club und Music Video und bei Entertainment Sports, Drama, Talk Show und Game. Über die Memoryfunktion ist es sogar möglich, bis zu drei verschiedene Einstellungen – wie zum Beispiel verschiedene Hörplätze – zu speichern.

Entspricht das Hörergebnis trotz automatischer Messung nicht den Erwartungen, lassen sich die Einstellungen über das übersichtliche OnScreen-Menü noch einmal feinjustieren. So können durch entweder eine erneute Messung oder auch manuell die Beam und Klang Funktionen noch einmal individualisiert werden. Dabei kann der Abstrahlwinkel ebenso verändert werden, wie die Pegel einzelner Kanäle oder die Weglänge. Der Effekt ist tatsächlich vergleichbar mit der räumlichen Umstellung einer realen, physischen Box. Da jeder Mensch Akustik anders wahrnimmt, kann mit der manuellen Justierung unter Umständen noch einmal eine deutliche Verbesserung des Surround Effekts erzielt werden.

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Ideale Bedingungen für Aufstellung und Installation sind mehr oder weniger quadratische Räume mit möglichst mittig im Raum platzierten Komponenten. Obwohl mein Wohnzimmer im Dachgeschoss aufgrund von planerischer Freiheit des Architekten jedoch genau nicht über diese Idealmaße verfügt und an zwei Seiten obendrein Dachschrägen mit einer Drempelhöhe von 90 Zentimetern aufweist, ist das Klangerlebnis dennoch beeindruckend. Selbst unter diesen ungünstigen Voraussetzungen steht mit 5 Beam Plus 2 das bestmögliche Ergebnis zur Verfügung. Möglich macht dieses Sounderlebnis die neueste Quad-Field CINEMA DSP Technologie, bei der die Audio-Mikrochips vier unabhängige Klangfelder erzeugen. So entsteht ein Surround- Erlebnis mit bester Klangortung. Aber der eindrucksvollste Klang bringt wenig, wenn er nicht von einem entsprechenden Subwoofer untermalt wird. Durch die Advanced YST Technologie wird ein so kraftvoller Bass mit hohem Schalldruck erzeugt, dass bei entsprechender Lautstärke auch die Nachbarn etwas vom Film haben.

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ysp3300_banner_text_2In der Praxis erweist sich die YSP-3300 dann als echtes Heimkinoerlebnis, auch wenn das System nach tagelangem Dauerbetrieb für mich noch immer an Hexerei grenzt. Man ist einfach daran gewöhnt, für Surround Sound auch die entsprechenden Boxen im Raum vorzufinden, hier scheint der Raumklang buchstäblich aus dem Nichts zu kommen. Blu-ray Action mit Act of Valor, The Expendables 2 oder Iron Man sorgen für ein unglaubliches Hörerlebnis. Gelegentlich zuckt man aufgrund der Soundeffekte zusammen, da Geschosse, Gegenstände oder Hubschrauber mitten durch den Raum zu fliegen scheinen. Aber auch ruhigere Streifen wie Cloud Atlas, bei dem die Dialoge im Vordergrund stehen oder Animation mit Ralph reichts sorgen für perfektes Kinogefühl im eigenen Wohnzimmer. Besonders beeindruckend waren gerade hier die Szenen, als Ralph in Verkleidung eines Marines in das Spiel Hero`s Duty eindringt und sich dort gegen Millionen von Bugs zur Wehr setzen muss, sowie das abschließende Autorennen in Sugar Rush. Dabei sorgt der Subwoofer für hervorragende Bässe, ohne aufdringlich zu sein oder anderen Klang zu überlagern.

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Was bei Filmen schon stimmig ist, gilt gleichermaßen für viele Videospiele auf den aktuellen Next-Generation Konsolen XBOX 360, Playstation 3 und Wii U. Triple-A Titel wie Call of Duty, Far Cry 3 oder BioShock: Infinite, bei denen gerade die Action für Adrenalin sorgt, ziehen Videospieler mit wuchtiger Geräuschkulisse noch tiefer ins Geschehen, brachial und immer perfekt von tiefen Bässen hinterlegt. Besonders imposant war für mich persönlich jedoch Tomb Raider aufgrund des stetigen Wechsels zwischen erstklassigen Dialogen, die der fast perfekten Synchronisation, allen voran Nora Tschirner geschuldet sind und den zahlreichen Actionelementen. Obendrein wird das gesamte Spiel von immer zur Situation passender Musik und stimmigen Soundeffekten hinterlegt. Optisch schon ein Highlight, legt das Spiel durch den fantastischen Klang nochmals an Intensität zu. Aber bis zum Erscheinen von Rayman Legends bietet den besten Sound der Videospielgeschichte bis heute noch immer Rayman Origins. Alleine aufgrund dieser Musik lohnt sich die Anschaffung von Spiel und Soundprojektor. Werden allerdings alte Konsolen an den Flachbildschirm angeschlossen, steht „nur“ Stereo zur Verfügung. Konsolen wie Sega Saturn oder SNES waren eben noch nicht zu Raumklang fähig. Aber auch dabei imponiert die YSP-3300 mit einem exzellenten Hörerlebnis und akustischer Aufwertung von Retrospielen.

Da aber Filme und Spiele nicht der einzige Verwendungszweck für die YSP-3300 sind, wurden noch weitere sinnvolle Extras in das System integriert. Noch immer ein Ärgernis beim abendlichen TV-Programm sind überlaute Werbeblöcke. Trotz Einigung vieler TV-Sender, diese in der Lautstärke dem vorhergehenden Programm anzugleichen, scheint dieser Beschluss noch nicht zu allen vorgedrungen zu sein. Und so folgt Abend für Abend der hektische Griff zur Fernbedienung, um die Lautstärke auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Was die TV-Verantwortlichen nicht schaffen, besorgt dann eben UniVolume. Per Knopfdruck wird Werbung in der Lautstärke dem zuvor ausgestrahlten Programm angeglichen.

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Apple-Musikfans kommen mit der YSP-3300 ebenfalls voll auf ihre Kosten. Denn zum Lieferumfang gehört der YIT-W12 Transmitter zum Streaming von Musik von allen i-Geräten, in die noch nicht der neue 30-polige Dock-Connector verbaut ist. Die eigentliche Verwendung ist simpel: Den Transmitter an das i-Modul stöpseln und kurz warten, bis sich die Geräte verbunden haben, fertig. Auch der Anschluss an den Mac oder PC ist möglich, da zum Transmitter euch ein entsprechendes USB-Kabel gehört. Sollte der für mobile Endgeräte komprimierte und damit datenreduzierte Sound aber nun auf dem großen Soundprojektor zu wenig intensiv erscheinen, wird der Compressed Music Enhancer hinzugeschaltet. Die bei der Komprimierung entfallenen Obertöne und Bässe werden so wieder hinzugefügt. Das Ergebnis ist ein hörbar besserer Klang, dem Musikgenuss steht nun nichts mehr im Wege.

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Fazit:

Die YSP-3300 ist ein unglaublich faszinierendes Stück modernster Technik, fast schon Magie. Ich ertappe mich immer wieder selbst dabei, mich umzusehen und nach einer Box zu schauen, obwohl ich weiß, dass da keine steht. Und das ist dann der gewaltige Unterschied zwischen einer Soundbar mit virtuellem Surround Sound wie der YAS-201 und einem Soundprojektor mit echtem Raumklang.

Die YSP-3300 ersetzt die üblichen Boxen und das damit verbundene Kabelchaos. Obendrein ist das gesamte System durch die verwendeten Materialien und die flache Bauweise auch optisch ein echter Hingucker. Es wird neben toller Technik auch perfekte Ästhetik geboten.

Film- wie Videospielfans kommen mit der YSP-3300 voll auf ihre Kosten, auch wenn das System mit seinem Preis bei manchem für kräftiges Schlucken sorgen wird. Das einzige, was ich vermisse, ist tatsächlich die Funkübertragung per Bluetooth, um gelegentlich auch einmal Klang über meinen Parrot Zik zu genießen. Wer überlegt, seine komplette Anlage gegen einen Soundprojektor auszutauschen, aber hier einen Tuner zum Radioempfang vermisst, greift noch ein Regal weiter nach oben sowie noch etwas tiefer in die Tasche und schaut sich die YSP-4300 an. Neben dem Tuner werden hier dann auch zweiundzwanzig statt der sechzehn Beam-Lautsprecher und ein zusätzlicher USB-Eingang geboten. Mehr geht dann wirklich nicht.

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Link zur Herstellerseite: Yamaha YSP-3300 >>>

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Update 03.07.2013:

YAMAHA Soundprojektor YSP-4300 mit Red Dot Designaward ausgezeichnet

Vollendung in Form und Funktion. Der YAMAHA Soundprojektor YSP-4300 markiert die Referenz unter den Soundbar-Systemen. In seiner schlanken Hülle befinden sich 22 Lautsprecher, die über Reflexionen im Raum einen einzigartigen Surround-Kinoklang entfalten. Ein vollautomatisches Einmesssystem sorgt für eine kinderleichte Installation. Besonderes Augenmerk hat das YAMAHA Designteam aber auch dem edlen wie zeitlosen Design geschenkt: Die edle Formgebung harmoniert perfekt mit aktuellen Flachbild-TV-Geräten sowie mit modernen Wohnzimmer-Einrichtungen. Die Jury des renommierten Red Dot Awards prämiert diese außerordentliche Designleistung mit ihrem weltbekannten Siegel.

 

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