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Hardwaretest: devolo dLAN 550+ WiFi Starter Kit – das 550 mit dem Plus

Im Januar diesen Jahres hatten wir ja schon das dLAN 550 im Test, nun legt devolo mit dem 550+ noch einmal nach. Damit hat man nun bei devolo in Aachen vier verschiedene Anlagen im Angebot. Was aber unterscheidet denn nun die beiden Systeme mit der 550 in der Bezeichnung voneinander? Denn technisch sind beide identisch. Hardwaretest: devolo dLAN 550+ WiFi Starter Kit – das 550 mit dem Plus weiterlesen

Hardwaretest Update: devolo Home Control bringt Sicherheit

Zu den Dingen, die kein Mensch in seinem Haushalt jemals braucht, gehören Brände, Wasserschäden und Einbrüche. Nur wenige Erlebnisse prägen mehr oder sorgen für einen größeren Schaden als diese genannten Katastrophen. Gegen Feuer gehörte bereits zum Launch der Home Control der Rauchmelder. Nun ergänzt devolo das System um die Alarmsirene und den Wassermelder. Hardwaretest Update: devolo Home Control bringt Sicherheit weiterlesen

Hardwaretest: dLAN 550 WiFi – Kraftzwerg im Netz

Im letzten Jahr wurde die devolo AG mit dem Hidden Champion Award 2015 in der Kategorie Marke ausgezeichnet, ein Preis der von einer hochkarätigen Jury verliehen wird. Begründung: „devolo ist eine Top-Marke in der IT- und Technikbranche. <…> Unter anderem mit Wlan-Adaptern für die Steckdose vermarktet das Unternehmen ein Produkt, dessen hoher Nutzwert noch vor zehn Jahren kaum jemand erahnt hätte. Bereits kurz nach der Firmengründung ist das Unternehmen so zum Weltmarktführer aufgestiegen.“ Hardwaretest: dLAN 550 WiFi – Kraftzwerg im Netz weiterlesen

Hardwaretest Update: devolo Home Control heizt ein

Letzte Woche herrschte hier noch annähernd Frühling bei bis zu 11 Grad. Pünktlich am Sonntag um 15.30 Uhr brach der Winter über Berlin und Brandenburg herein. Gibt es also bessere Voraussetzungen, sein devolo Home Control System um das Heizkörper- und Raumthermostat zu erweitern? Mit Sicherheit nicht, denn wenn man draußen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bibbert, sollten abgesehen von endlich aufgezogenen Winterreifen zumindest die heimischen vier oder mehr Wände kuschelig warm sein. Hardwaretest Update: devolo Home Control heizt ein weiterlesen

Yamaha & devolo Gewinnspiel

Die ersten Marzipankugeln und Dominosteine liegen seit Anfang des Monats in den Regalen. Das bedeutet, es geht ganz stark auf Weihnachten zu – unabhängig davon, dass draußen frühlingshafte Temperaturen herrschen und die Sonne noch immer vom Himmel knallt. Weihnachten im I-Net heißt aber auch, im Dezember Adventskalender Gewinnspiele auf jeder Seite. Nur dieses Jahr wollten wir die Ersten sein, deshalb startet unser Weihnachtsgewinnspiel bereits im September. Yamaha & devolo Gewinnspiel weiterlesen

Hardwaretest: devolo Home Control – Clever & Smart

Alles wird immer smarter. Vom Kleinwagen über Flachbildschirme bis hin zur Haussteuerung ist inzwischen alles smart – wenn man den Werbetexten Glauben schenkt. Umso wohltuender, dass devolo sein neues System schlicht Home Control nennt, auch wenn man selbst in zahlreichen Produktbeschreibungen scheinbar um den Begriff smart nicht mehr wirklich herumkommt. Hardwaretest: devolo Home Control – Clever & Smart weiterlesen

Hardwaretest: dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit – Leistung satt

dlan_1200_konsolenfan_teaser_220x140Bis zu Zeiten von Xbox und Playstation waren Onlinespiele fast pure Magie. Einzig Besitzer eines Sega Dreamcast kamen Dank des in die Konsole integrierten 33 kbit/s Modems lange vor Xbox Live und dem Playstation Network in den Genuss, über das Internet mit- oder gegeneinander zu spielen. Lang ist`s her, inzwischen sind sogar Kühlschränke onlinefähig. Aber eines haben alle Geräte noch immer gemein – egal ob Spielkonsole, Smartphone oder PC: Die stetig wachsenden hohen Ansprüche ihrer Nutzer! Denn ohne ausreichende Leistung kann man weder entspannt surfen, noch zocken oder einen Film streamen.

Trotz moderner Router reicht deren WLAN-Leistung meistens gerade noch für eine Ebene. Eine Etage darüber wird es schon schwieriger, ein vernünftiges Signal zu erhalten, ab dem zweiten Stockwerk ist dann meist ganz Schluss. WLAN Repeater sind noch immer nicht ganz unkompliziert einzurichten und auch die Leistung lässt oftmals zu wünschen übrig. Die Alternative zu Netzwerk-Kabelsalat und Umbau ist Internet aus der Steckdose.

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Nachdem devolo im letzten Jahr beim dLAN 650+ mit range+ eine neue Technologie präsentierte, bei der im Wechsel zwischen Nullleiter und Schutzleiter alle drei Phasen des Stromnetzes verwendet wurden, legt man in diesem Jahr wieder mit verbesserter Technik nach. Denn statt automatisch zwischen der im Moment stärkeren Leitung zu wechseln, nutzt das neue dLAN 1200+ nun konstant alle drei Phasen gleichzeitig. So ist noch mehr Bandbreite und damit Übertragungsgeschwindigkeit möglich. Damit aber nicht genug. Nach dem „klassischen“ kabelgebundenen Starter Kit packt man bei devolo noch einmal eins oben drauf und liefert nun mit dem dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit ein Set ab, welches keine Wünsche offen lassen sollte.

Habe nicht nur ich mich beim dLAN 500 noch über eine unverständliche Bedienungsanleitung geärgert, nahm man sich bei devolo die Kritik vieler Nutzer zu Herzen und veröffentlichte schon beim dLAN 650+ Set eine simple Anleitung. Und auch beim aktuellen System behält man trotz aufwendiger Technik aber dennoch unkomplizierter Einrichtung diese Einfachheit auch beim bedruckten Papier bei. Nach dem Öffnen des Paketes findet man zwei unterschiedliche Adapter, ein Netzwerkkabel und eine dünne Anleitung vor. Mehr braucht es nicht, um innerhalb weniger Minuten Internet im gesamten Wohnbereich zu verteilen.

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Die einfachste Einrichtung des Systems per Netzwerkkabel ist tatsächlich so simpel, wie es die Anleitung vermittelt. Adapter in die Steckdose in der Nähe des Routers einstecken, Router und Adapter per Netzwerkkabel miteinander verbinden, zweiten Adapter in die entfernte Steckdose stecken, per Knopfdruck die Adapter verbinden, gewünschtes Gerät mit einem Netzwerkkabel einstecken und schon steht die kabelgebundene Verbindung. Diese Lösung funktioniert bei stationären Endgeräten wie PC oder Spielkonsole, allerdings benötigen mobile Smartphones und Tablets eine WLAN-Verbindung. Hier bietet das Set dann sogar zwei verschiedene Übertragungsmöglichkeiten an. Man hat die Wahl zwischen der Nutzung des routereigenen WLAN-Signals oder richtet sich mit dem WiFi-Key des zweiten Adapters einen Hotspot ein. Nutzt man mehrere Adapter, hat man hier die Möglichkeit voneinander getrennte Netzwerke innerhalb der Wohnung einzurichten.

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Nicht jeder Mensch ist technikaffin, möchte aber dennoch die vorhandenen Möglichkeiten so einfach wie möglich ausschöpfen. Wer sich also nicht traut oder nicht dazu in der Lage ist, eine zweite Netzwerkverbindung auf seinem Tablet oder Handy für den neuen Adapter einzurichten hat die Möglichkeit, das bestehende Signal des Routers zu nutzen. Diese von devolo WiFi Clone genannte Technik leitet nach kurzer Einrichtung das bisherige Signal weiter, ganz ohne scheinbar komplizierter Eingabe neuer Netzwerkschlüssel auf dem genutzten Mobilgerät. Mit wenigen Knopfdrücken wird dem Adapter beigebracht, das Signal des Routers zu verarbeiten. Nachdem dies erledigt ist, speichert dieser die Konfiguration und kann nun in jeder Steckdose genutzt werden, ohne dass eine neue Einrichtung erforderlich wäre.

Zu moderner Hardware darf natürlich die entsprechende Software nicht fehlen. Mit dem devolo Cockpit als App oder Software für PC, Mac und Linux steht ein gut funktionierendes Managementsystem zur Verfügung, das nicht nur das bestehende Netzwerk inklusive aller Adapter anzeigt, sondern darüber hinaus noch zahlreiche weitere Möglichkeiten bietet. So lassen sich Adapter oder Netzwerk nicht nur umbenennen oder die Übertragungsgeschwindigkeit wird angezeigt, man kann auch jeden Adapter kleinteilig einzeln konfigurieren. Es ist zum Beispiel möglich eine Zeitsteuerung einzurichten – wichtig bei seinen pubertierenden Kids, denen man nach 20.00 Uhr einen internetfreien Schlaf ohne WhatsApp gönnen möchte. Wird zu viel gezockt, kann man über die Kindersicherung der Konsole per Mac-Adresse ein Zeitlimit zuweisen oder man richtet Gästen für deren Geräte einen sicheren Gastzugang ein.dlan_1200_konsolenfan_04

Bei aller Theorie ist aber entscheidend, was das dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit zu leisten in der Lage ist. Ohne mit Zahlen zu jonglieren, steht nach allen Messungen über verschiedene Distanzen auf einer Ebene, weiter über verschiedene Etagen, mit und ohne Störungen durch Staubsauger oder Bohrmaschine auf dem Stromnetz unter dem Strich ein durchschnittlicher Leistungszuwachs von ca. 30% gegenüber dem dLAN 650+. Das macht sich beim normalen Surfen im Internet kaum bemerkbar, bringt aber gerade auf längeren Strecken spürbare Verbesserungen beim Streamen oder Onlinespielen. Filme selbst in HD laufen ruckelfrei, Aussetzer waren einfach nicht vorhanden. Selbst intensive Onlinespiele wie das aktuelle Call of Duty Advanced Warfare oder auch das spaßige Mario Kart 8 laufen frei von Lags.

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Fazit:

Das neue dLAN 1200+ WiFi ac ist schnell wie noch nie. Surfen, streamen oder spielen läuft flüssig, Aussetzer gibt es nicht. Durch die konsequente technische Fortführung, nun permanent alle drei Phasen des Stromnetzes zu nutzen, entsteht ein mess- und spürbarer Leistungszuwachs. Hatte man beim dLAN 500 über größere Entfernungen oder bei Störungen auf dem Stromnetz noch gelegentlich kurze Unterbrechungen, gehören diese nun endgültig der Vergangenheit an.

Die Installation ist wohltuend unkompliziert, durch die beiden verschiedenen Varianten in der Einrichtung des WLAN-Netzes bieten sich etliche zusätzliche Möglichkeiten. Jeder Adapter kann sein eigenes Netzwerk bilden, mit dem devolo Cockpit ist ein Feintuning geradezu Pflicht. Zusätzlich stehen dem WiFi-Adapter noch zwei Ethernet-Anschlüsse zur Verfügung, so dass in Sachen Netzwerkfähigkeit keine offenen Fragen bleiben. Weitere Adapter, sowie dLAN 500 und dLAN 650+ Komponenten lassen sich problemlos integrieren.

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Link zur Herstellerseite: devolo dLAN 1200+ WiFi ac

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weitere Hardwaretests:

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IFA 2014 – ein Rückblick

ifa2014_teaser_220x140Wie jedes Jahr scheint die IFA noch größer und immer noch ein wenig besser zu werden. Und wie jedes Jahr ist es aufs Neue spannend live zu erleben, was es an technischen Neuerungen oder einfach nur an Gadgets geben wird. Auch wir waren vor Ort und haben uns speziell bei unseren Partnern umgesehen, viele nette Gespräche geführt und uns Innovationen und neue Produkte vorführen lassen.

Devolo ist bekannt für Internet aus der Steckdose. Dieses Jahr stand jedoch ganz im Zeichen der Home Control. Bereits letztes Jahr angekündigt, steht die neue Produktlinie ab November in den Geschäften. Die intelligente Haus- und Wohnungssteuerung beinhaltet Heizungsthermostate, Bewegungsmelder, Öffnungsmelder für Türen und Fenster und vieles mehr. Dabei steht nicht nur die Sicherheit im Vordergrund, sondern auch ganz schlicht, die volle Kontrolle über seine eigenen vier Wände vom Tablet aus zu haben. Dazu wird an einer Software gefeilt, die es wirklich in sich hat. Wie das System letztendlich in der Praxis funktioniert zeigt der Oktober, wenn wir Home Control auf Herz und Nieren checken dürfen.

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Yamaha steigt mit der Soundstage SRT-1000 ein in das Segment der Soundplates oder Soundbases, eben jener Soundanlagen, die unter dem TV platziert werden. Doch statt wie andere nur virtuellen 2.1 oder 4.1. Raumklang zu erzeugen, bietet die SRT-1000 die gleiche Technologie, wie sie schon in den Soundprojektoren der YSP-Serie zum Einsatz kommt. Auch hier messen Soundstrahlen den Raum und bieten damit echten 5.1. Raumklang. Über eine App oder die Fernbedienung wird die optimale Hörposition ermittelt, um jedem Zuhörer das perfekte Surround-Erlebnis zu ermöglichen.

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Aber auch bei den Soundprojektoren legt man nach. Waren die Modelle YSP-1400, YSP-3300 und YSP-4300 schon technische Kunststücke, steht ab Oktober die neue YSP-2500 im Handel. Intern bereits als „Produkt des Jahres“ bezeichnet, erwartet den Käufer mit 16 Beam-Lautsprechern, IntelliBeam und zahlreichen Sound-Modi das nächste Highlight in Sachen verbesserter TV-Klang.

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Beide Anlagen stehen demnächst hier für ausführliche Tests.

Auf der TV Experience 2014 bereits vorgestellt, präsentierte Philips die neuen Philips TV powered by Android nun auch der breiten Masse. Android hat sich bewährt, deswegen lag es nahe, dieses Betriebssystem auch bei TV Geräten einzusetzen. Der erste Eindruck auf der IFA war bereits sehr aussagekräftig und vielversprechend. Aber auch die Kooperation mit OnLive, dem Anbieter gestreamter Spiele scheint zu funktionieren. Ich konnte auf einem TV bereits das nicht mehr taufrische WRC anspielen und war positiv überrascht. Bis auf eine Ausnahme keine Lags (die Server standen in Luxemburg), damit flüssiger Spielablauf und Grafik auf dem Niveau der Xbox 360/PS3 machen tatsächlich Lust auf mehr. Eingeführt wird OnLive zuerst in Skandinavien, bevor man auch andere Länder bedient. Nach Aussage eines OnLive-Mitarbeiters ist Deutschland ein One-Shot, man hat keine Chance auf einen zweiten Versuch. Das heißt dann wohl, dass OnLive tatsächlich kommt.

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Auch im Bereich der Philips-Gaming Monitore hat sich einiges getan. Auch hier halten wir euch mit aktuellen Beiträgen auf dem Laufenden.

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Als neue Partner konnten wir Sony und Hisense für uns gewinnen! Wir werden also in absehbarer Zeit hier auch aktuelle TVs dieser Hersteller präsentieren können.

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Ach ja, abschließend zum Thema Curved TV: Hisense überraschte mit einem TV, der sowohl Flachbild als auch Curved TV ist. Per Knopfdruck auf der Fernbedienung verwandelte sich der Bildschirm. Wie die Technik allerdings funktioniert, wurde leider nicht verraten.

 

 

Hardwaretest: dLAN 650+ Starter Kit – noch mehr Saft aus der Dose

dlan_650_teaser_220x140Unzählige Geräte im Haushalt nutzen inzwischen das Internet. War das bis vor kurzer Zeit nur der PC, kommen inzwischen Spielkonsolen, TV und mobile Endgeräte hinzu. In Ermangelung von fest verbauter Netzwerktechnik greift man üblicherweise auf das WLAN zurück. Jedoch lassen Wände und andere Faktoren aus dem flüssigen WLAN-Datenstrom in Routernähe bereits zwei Zimmer weiter nur noch ein zähfließendes Rinnsal werden. Übertragungsabrisse und Lags oder Datenverlust sind damit leider keine Seltenheit. Gerade Online-Spieler können von schlechten Ping-Zeiten ein Lied singen. Die Lösung heißt also immer öfter Internet aus der Steckdose.

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Nach dem letztjährigen dLAN 500 >>> erscheint nun das neue dLAN 650+ von devolo. Was auf den ersten Blick nach dem üblichen Update eines bewährten Produkts aussieht, entpuppt sich auf den zweiten allerdings als echte technische Neuerung und Weiterentwicklung. Denn statt der bisher üblichen zwei Stromleitungen nutzt das neue System nun alle drei vorhandenen Kabel des Stromnetzes. Devolo nennt diese zum Patent angemeldete Technologie „range+“. Diese Technik sowie der verwendete Gigabit LAN-Port sorgen für einen höheren Datendurchsatz bei gleichzeitig mehr Reichweite.

Die von devolo entwickelte Technik  ermöglicht dabei eine vollkommen neue Funktionsweise. Wurden bisher nur die Phase und der Nullleiter des Stromnetzes zur Datenübertragung verwendet, kommt nun der Schutzleiter bzw. „Erde“ dazu. Dieser wird zur permanenten Datenübertragung genutzt und schaltet dann eine der beiden weiteren Leitungen hinzu. Somit stehen zwar noch immer noch „nur“ zwei Leitungen zur Verfügung, die neue Technik nutzt aber die jeweils bessere Verbindung, was letzten Endes die Geschwindigkeit und Reichweite erhöht. Gibt es auf einer Leitung Störungen, wird einfach unterbrechungsfrei auf die andere umgeschaltet.

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Obendrein hat man bei devolo am Design gearbeitet. Ich hatte beim dLAN 500 noch das Problem, den Adapter nur in einer Mehrfachdose nutzen zu können, was durch weitere eingesteckte Netzteile und den damit vorhandenen Störsignalen auf der Stromleitung unweigerlich zu Geschwindigkeitseinbußen bei der Übertragung führte. Der neue Adapter verfügt nun über eine integrierte Steckdose mit Netzfilter. Somit wird jetzt der Mehrfachstecker in den Adapter gesteckt. Störungen werden minimiert, die Geschwindigkeit damit erhöht.

Das dLAN 650+ Starter Kit besteht aus zwei Adaptern, zwei Netzwerkkabeln und einer dünnen, nur bebilderten  Anleitung im Stile einer IKEA-Aufbauanleitung – Perfekt! Die Einrichtung des Systems mutet fast schon verboten simpel an: Router per Netzwerkkabel mit einem Adapter verbinden, Adapter in die Steckdose stecken, zweiten Adapter mit Kabel verbinden, diesen ebenfalls ab in eine Steckdose und per Knopfdruck beide miteinander verbinden. Nach maximal zwei Minuten steht die neue Datenleitung.

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Zum Test des neuen Systems wurden zuerst beide Adapter im gleichen Raum verwendet. Dabei werden im Durchschnitt über 140 Mbit/s erreicht, der Höchstwert lag sogar bei 186 Mbit/s. Schwieriger wurde es für das dLAN 650+ auf der Distanz über zwei Etagen in die hinterste Steckdose mit dazwischen liegendem Sicherungskasten. Denn dieser sorgt für eine zusätzliche Dämpfung des Signals und somit zu weniger zur Verfügung stehenden Übertragungsbandbreite. Aber auch hier werden noch Werte von bis zu 85 Mbit/s erreicht. Das reicht immer noch für das Streamen eines HD-Films über XBOX-Live. Echte Probleme wie Verbindungsabbrüche gab es nicht, allerdings sollten Staubsauger oder Bohrmaschinen als Störquelle ausgeschlossen werden. Man sollte also keine größeren Datenmengen über das Netz schicken, wenn gerade Haus- oder Renovierungsarbeiten anstehen.

Auch zum Online-Spielen ist das neue dLAN 650+ uneingeschränkt empfehlenswert. Getestet wurde dies im Haus eines Freundes, der bis dato mit seiner XBOX 360 noch nie online gehen konnte. Er hatte bei der Planung und dem Bau seines Hauses die Netzwerkverkabelung in etlichen Räumen einfach ignoriert. Und wie üblich liegen auch hier Router und Konsole weit auseinander. Es mussten vom Router zur Xbox zwei Etagen bis in den Keller überwunden werden, dennoch konnte er sogar Spiele bei Call of Duty hosten und lagfreie Onlinerennen bei Forza spielen.

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Fazit:

Schneller, preiswerter und sauberer kann man kein Netzwerk aufbauen. Weder muss man lose Netzwerkkabel durch Haus oder Wohnung werfen, noch umfangreiche Umbaumaßnahmen vornehmen. Eine Steckdose ist in jedem Raum vorhanden, somit sind schon alle Voraussetzungen für ein stabiles und schnelles Netzwerk geschaffen.

Das neue devolo dLAN 650+ führt die Technologie, das Stromnetz zur Datenübertragung zu nutzen, konsequent fort. Der neue Chipsatz, der automatisch die bessere von zwei möglichen Verbindungen wählt, macht seine Sache mehr als nur gut. Ob große Datenmengen übertragen oder online spielen, alles ist möglich, natürlich trotzdem abhängig von der Entfernung und den dazwischen liegenden Störquellen. Reduziert man diese jedoch möglichst auf ein Minimum, hat man das schnellste Netzwerk über das Stromnetz aller Zeiten.

Wer mehr als nur einen Gigabit-Anschluss benötigt und nicht mit einem zusätzlichen Netzwerk-Switch arbeiten kann oder möchte, greift zum jetzt erhältlichen dLAN 650 triple+. Dort werden gleich drei Ports geboten und somit kann man seine aktuellen Konsolen Wii U, Xbox One und Playstation 4 gleichzeitig betreiben.

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Link zur Herstellerseite: dLAN 650+ Starter Kit >>>

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weitere Hardwaretests:

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