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Lego Star Wars III: The Clone Wars

Februar 1978, der kleine Michi sitzt mit seinem Vater im Royal Palast am Kurfürstendamm und bekommt vor Staunen den Mund nicht mehr zu. Über die Kinoleinwand flimmert George Lucas` Star Wars. Seit diesem Tag bin ich Star Wars Fan durch und durch. Ich liebe die Figuren und die Handlung und ich habe bis heute nicht ein Making-Of gesehen, um mir die Illusion an der vermeintlichen Realität des Star Wars Universums nicht zu nehmen. Was allerdings vollkommen an mir vorbei gegangen ist, sind die Clone Wars. Und nun sitze ich hier mit dem neuesten Lego Ableger der Serie, Lego Star Wars III: The Clone Wars und habe absolut keine Ahnung von der Hintergrundgeschichte.

Egal, Star Wars ist Star Wars und Lego ist Lego, wozu gibt es das Internet und Kollegen, wenn nicht, um mich mit fehlenden Informationen zu versorgen? Ich erfahre also, dass die Clone Wars zwischen Episode II – Angriff der Klonkrieger und Episode III – Die Rache der Sith angesiedelt sind. Demnach lebt der Bösewicht Count Dooku noch und hat nun auch noch mit einer Sith-Kriegerin namens Asajj Ventress und dem Kopfgeldjäger Durge starke Verbündete gefunden. Auch ist Anakin Skywalker noch nicht Darth Vader … nur Yoda sieht so frisch aus wie immer.

Mit diesen Informationen gefüttert wird nun endlich die XBOX angeworfen und, um es vorweg zu nehmen, das umfangreichste, hektischste, chaotischste, innovativste und witzigste Lego-Spiel aller Zeiten an einer Konsole gestartet. Denn was Entwickler Travellers Tales mit diesem Titel auf die Beine gestellt hat, lässt alle bisherigen Lego Titel vor Neid erblassen. Das beginnt bereits im ersten Level. Ich erfahre in typischer Star Wars Schrift und unterlegt vom klassischen Star Wars Soundtrack, dass Obi-Wan Kenobi in der Arena auf Geonosian hingerichtet werden soll. Und da Monster von nur einem Jedi nicht satt werden, fehlen auch die zur Hilfe geeilten Anakin und Padme natürlich nicht. Das Spiel startet also genau dort, wo Episode II ihr Ende nahm.

Ist die Arena-Szene ein Sahnestückchen der Filmgeschichte, steht ihr der erste Lego-Level in nichts nach. Waren die bisherigen Spiele von der Anzahl der gleichzeitig auf dem Bildschirm auftauchenden Gegner bisher doch eher überschaubar, steppt hier der Bär. Nachdem sich Obi-Wan, Anakin und Padme von ihren Ketten befreit haben, marschieren hunderte von Droiden in die Arena ein. Noch nie waren so viele Figuren gleichzeitig im Einsatz und nie herrschte ein solches Getümmel und Gewusel auf dem Bildschirm. Überall ertönt das Zischen der Laserschwerter und Plasma-Waffen, Yedis kämpfen gegen eine nicht endende Armada von Droiden und ihr versucht als Spieler dabei, den Überblick zu behalten. Aber irgendwann ist der Intro-Level geschafft und die eigentliche Handlung von Lego Star Wars III: The Clone Wars beginnt.

Für mich war als Ausgangspunkt zur Levelanwahl der erste „Indiana Jones“ Teil das Maß aller Dinge. In der Universität herrschte Übersicht und man konnte als Spieler in aller Ruhe entscheiden, was man als nächstes tun möchte. In „Indiana Jones: Die neuen Abenteuer“ sowie „Harry Potter: Die Jahre 1-4“ fehlte mir aufgrund der Weitläufigkeit der Areale diese Übersicht. Lego Star Wars III: The Clone Wars kehrt glücklicherweise zu den Wurzeln zurück. Ihr befindet euch auf der Brücke eines Raumschiffs und habt von hier aus anhand eines holografischen Displays die Wahl, wie ihr das Spiel fortsetzen möchtet. Nachdem ihr die Arena erledigt habt, könnt ihr nun drei verschiedene Handlungsstränge spielen. Wollt ihr zuerst Count Dooku, General Grievous oder doch lieber Asajj Ventress verfolgen? Selbstverständlich habt ihr die Möglichkeit, das Schiff weiter zu erkunden. Überall gibt es Räume, Durchgänge oder Schalter zu entdecken, die euch entweder im Spiel voran bringen, oder aber sinnfrei bis witzig sind. So schaltet ihr, nachdem ihr R2-D2 erhalten habt, auf der Brücke die Scheibenwischer des Raumschiffs an.

Zur Steuerung der Figuren und zum Levelaufbau gibt es bei einem neuen Lego-Titel eigentlich keine großen Worte zu verlieren. Wer Lego kennt, weiß, was ihn erwartet. Die Level sind linear und alles muss zerlegt werden, um verschiedenfarbige Münzen einzusammeln. Mit diesen Münzen kauft man auch wieder die 18 bekannten roten Steine, die erlaubte Cheats im Spiel freischalten. Es gibt 132 Figuren zu erspielen, von denen ihr einige in den Leveln erhaltet, andere müssen gekauft werden, um die Sammlung zu komplettieren. Weiterhin erhaltet ihr zum Abschluss eines Levels oder durch das Lösen besonderer Aufgaben wieder 130 goldene Steine, die am Ende des Spiels zu einem Raumgleiter zusammengebaut werden. Und auch die Mini-Kits sind wieder vertreten. So sammelt ihr verschiedene Bonus-Items, die zusammengesetzt eine bekannte Figur ergeben. Und da ihr diese Dinge wie immer nicht beim ersten Durchspielen im Story-Modus erlangen könnt, fehlt selbstverständlich auch das „freie Spiel“ nicht. Hier könnt ihr jeden Level erneut mit den Figuren anwählen, die zur Lösung aller Rätsel benötigt werden.

War in „Lego Harry Potter“ die Steuerung durch den Einsatz der verschiedensten Zaubersprüche ab und an etwas unübersichtlich, ist sie in Lego Star Wars III: The Clone Wars wieder äußerst intuitiv. Mit „A“ wird gesprungen, „Y“ tauscht Charaktere. Mit „X“ feuert ihr Waffen oder schwingt als Yedi euer Laserschwert und „B“ setzt die Macht ein bzw. stellt alternative Waffen bei den Klon-Kriegern zur Verfügung. Auch wenn ich subjektiv das Gefühl habe, dass Travellers Tales endlich an der Steuerung gearbeitet hat, da diese nun nicht mehr so hakelig oder ungenau wirkt, so gab es auch hier wieder Situationen, in denen die Figur zwischen Wand und Gegenstand festhing und ich das Spiel nicht fortsetzen konnte. Die einzige Möglichkeit, den Level ohne Neustart zu erledigen ist folgende:

Startet mit dem 2. Pad den Koop-Modus und meldet dann das erste Pad ab, bzw. steigt mit der Figur aus dem Spiel aus. Nun wird die erste Figur von der KI übernommen und befreit sich dann aus der misslichen Lage.

Seine eigentliche Stärke entfaltet ein typisches Lego-Spiel neben dem schon riesigen Single-Player-Spaß aber erst im Koop-Modus. Mit zwei Spielern am Bildschirm, die gleichzeitig und gemeinsam Gegner erledigen, Münzen sammeln und Rätsel lösen ist ja schon seit je her möglich. In „Indiana Jones 2“ wurde das erste Mal ein sogenannter dynamischer Splitscreen eingebaut, der das Bild situationsbedingt in der bestmöglichen Richtung teilte. Scheinbar sind aber nicht alle Spieler damit klargekommen, so dass ihr jetzt die Möglichkeit habt, den Bildschirm entweder dynamisch, horizontal oder vertikal zu teilen. So sollte dem gepflegten und witzigen Teamplay nichts mehr im Wege stehen.

„Ja und, ist bis hierher nur ein ganz normales Lego-Spiel …“ Habe Geduld, mein junger Padawan, denn Lego Star Wars III: The Clone Wars goes Echzeit-Strategie!!!

Völlig neu ist nämlich der 2-Spieler Arcade-Modus (zumindest für die hier getestete XBOX 360 Version). Statt nur miteinander gegen die KI durch die Story dürft ihr nun endlich auch gegeneinander antreten! Und gerade die epischen Schlachten der Clone Wars sind dafür prädestiniert. Wählt ihr den neuen Modus, stehen euch verschiedene Systeme und die verschiedensten Aufgaben zur Verfügung. Ihr wählt aus, ob ihr Republikaner oder Separatist sein wollt und entscheidet euch für einen von fünf verschiedenen Spielmodi. So lauten die Aufgaben „Zerstöre die Statuen“, „Entkomme dem Planeten“, „Zerstöre die Kommando-Zentrale“, „zerstöre feindliche Gebäude“ oder „sammle Steine“. Ihr dürft ein Zeitlimit einstellen, welches von 3 Minuten bis unendlich geht und dürft jeder Seite eine vorgegebene Anzahl an Münzen zuweisen. Ist dies erledigt, geht es in die Schlacht. Und hier unterscheidet sich Lego Star Wars III: The Clone Wars von keinem anderen Spiel dieser Gattung. Ihr sammelt Münzen und baut Kasernen, fordert Luftunterstützung an, erstellt zum Schutz eigener Gebäude oder Statuen einen Schildgenerator oder ein Geschütz.

Im Modus „Zerstöre die Statuen“ gewinnt derjenige, der als erster die feindlichen Statuen zerstört, die entweder aus Yoda oder General Grievous bestehen, oder wer am Ende des Zeitlimits mehr Figuren zerstört hat. Errichtet ihr eine Kaserne, habt ihr die Wahl zwischen Blaster- oder Raketen-Klonen oder- Droiden. Ein solches Team besteht aus 25 Figuren und einem Befehlshaber, den ihr steuert. Mit „X“ gebt ihr den Befehl, diese oder jene Statue anzugreifen. Treffen Klone und Droiden aufeinander, müsst ihr euren Auftrag allerdings ändern, da die komplette Truppe stur dem ersten Befehl folgt und den Gegner ignoriert. Aber kein Problem: Eine einmal errichtete Kaserne produziert ununterbrochen Krieger, es sei denn, sie wird zerstört. Und da wir uns im Star Wars Universum befinden, dürfen natürlich AT-TR, AT-TE, RX 200 Panzer oder AT-AP-Läufer nicht fehlen. Der Arcade-Modus bietet alles auf, was für eine epische Schlacht nötig ist.

Warum dieser Modus allerdings nur im 2-Spieler-Modus und nicht gegen die KI oder online funktioniert, wissen nur die Entwickler.

Fazit:

Alleine der neue Arcade-Modus ist Grund genug, sich Lego Star Wars III: The Clone Wars zuzulegen. Echtzeit-Strategie gab es noch in keinem Lego-Spiel.

Alle anderen Fans erhalten aber auch so, was sie von einem Titel der Serie erwarten, sei es Lego oder Star Wars. Der Titel fesselt über Wochen an die Konsole, bis wieder jede Figur, jeder goldene und jeder rote Stein gefunden ist und alle Level auch im „freien Spiel“ mindestens einmal durchgezockt sind. Wer bei diesem Titel, obwohl er bekanntes in neuer Verpackung erhält, nicht zugreift, dem ist nicht mehr zu helfen.

Oder, um es mit Yodas Worten zu sagen:

Losgehen du sollst und Lego Star Wars III: The Clone Wars kaufen du musst!

Möge die Macht mit dir sein.

 

Guitar Hero: Warriors of Rock

Nach den letzten Guitar Hero Titeln will Neversoft zu den Wurzeln der Serie zurückkehren. Und so wird mit Guitar Hero: Warriors of Rock ein Spiel präsentiert, dass zwar auch an Umfang mit über 90 Titeln auf der CD, aber vor allem am Schwierigkeitsgrad wohl kaum zu überbieten sein dürfte. Denn wer schon bei Metallica oder Van Halen die Gitarre in den Fernseher geschmettert hat, ist hier der schieren Verzweiflung nahe. Für Vollprofis geht mit Warriors of Rock aber ein Traum in Erfüllung.

Wird in anderen Spielen üblicherweise von Bühne zu Bühne gerockt, wählt Neversoft diesmal einen anderen Weg und erzählt ein Märchen im Stile der Rock-Oper „Tommy“.

Zur Story: Der Halbgott des Rocks wird in einem epischen Kampf um den Rock`n`Roll besiegt und die „Legendäre Gitarre“ steckt (König Artus und die Tafelrunde lassen grüßen), fest in einem Stein. Nun liegt es an euch, die Krieger zu entfesseln und in die Schlacht zu schicken, um die Gitarre zurück zu erobern und den Halbgott des Rock zu befreien. Und so beginnt ihr das musikalische Abenteuer, indem ihr verschiedene Rock`n`Roller von ihrem irdischen Dasein befreit und diese zu Kriegern macht. Dazu spielt ihr eine Setlist und erreicht eine vorgegebene Anzahl an Sternen. Je nach Aussehen des Charakters gestaltet sich dann auch die zu absolvierende Songauswahl. Habt ihr zum Beispiel den Gitarristen Lars Umlaut (der heißt Tatsache so) auf der Bühne, müsst ihr euch in diversen Titeln des Black- und Death Metal beweisen. Und diese Titel wie Bloodline von Dethklok oder Psychosocial von Slipknot sind teilweise schon so unmenschlich schwer, so dass ich als Spieler, der sonst alle Songs zumindest auf mittlerer Schwierigkeit mehr oder weniger sicher mit der Gitarre absolviert, hier zurück auf die Schwierigkeit „Neuling“ wechseln musste, um nicht von der Bühne zu fliegen.

Für jeden gemeisterten Song erhaltet ihr, wie bereits erwähnt, Sterne. Habt ihr eine vorgeschriebene Anzahl dieser Sterne erreicht, wird euch ein weiterer Song vorgegeben, den ihr überstehen müsst, um den nächsten Musiker spielen zu können und ihn in einen Krieger zu verwandeln. Jeder dieser Musiker verfügt zusätzlich über unterschiedliche Power. So startet ihr zum Beispiel mit 10% mehr Starpower pro 10er Notenserie oder ein Schild schützt eure erspielte Serie. Mit den ersten vier Kriegern erobert ihr dann die „Legendäre Gitarre“ zurück. Aber hier nur einen Song oder eine simple Setlist zu absolvieren, wäre zu einfach und so spielt ihr euch durch RUSH 2112, das aus 7 verschiedenen Songs besteht, die alle nacheinander absolviert werden müssen. Dieses musikalische Leckerli wird von KISS-Legende Gene Simmons erzählt.

Wird diesmal also statt der bekannten Welt-Tournee von Bühne zu Bühne eine phantastische Rock-Oper präsentiert, so erfährt auch das Schnelle Spiel+ einen echten Frühjahrsputz. Alleine oder mit Freunden darf man für jeden Song bis zu 13 verschiedene Herausforderungen meistern, um hier bis zu 40 Sterne zu sammeln. Diese Herausforderungen reichen dabei vom simplen Highscore erspielen, über den Versuch, so viele Noten oder Akkorde wie möglich hintereinander zu treffen, bis hin zum Sammeln von Goldmedaillen für das perfekte Absolvieren von Songs. Diese zu erreichenden Sterne verteilen sich dabei auf alle Instrumente und verschiedene Band-Kombinationen. Verschiedene Kombinationen? Richtig gehört, denn endlich dürfen in Guitar Hero alle Instrumente beliebig kombiniert werden. Vorbei die Zeiten, als die Band aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang bestehen musste! Allerdings ist auch hier bei maximal vier Spielern Schluss.

Auch das Party-Spiel wurde verbessert. So ist es nun möglich jederzeit mit jedem beliebigen Instrument in einen Song ein- und auch wieder auszusteigen, ohne das Stück zu unterbrechen und die anderen Spieler zu stören. Ebenfalls an Umfang zugelegt haben die Gegeneinander-Modi, die offline bis zu 4 Spieler und online bis zu acht Spieler antreten lassen. So spielen im Pro Duell zwei Spieler die gleiche Notenserie auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen, während im Momentum um die höchste Punktzahl gefightet wird. Hier ändert sich je nach Spielstärke der Spieler auch der Schwierigkeitsgrad. Weiterhin gibt es die Serie, die gewinnt, wer die längere fehlerfreie Notenserie spielt, Do or Die, bei dem der gewinnt, der die meisten Noten eines Abschnitts gewinnt, die Ausscheidung, bei der der Spieler mit den wenigsten Punkten von der Bühne fliegt, sowie das Rock Fest und Band vs. Band, so dass hier für jeden Guitar Hero Fan das passende dabei sein.

Bei Rock Band seit jeher mehr oder weniger Standard, dürft ihr nun endlich auch in Guitar Hero: Warriors of Rock Songs anderer GH-Teile importieren. Allerdings gilt dies „nur“ für die Scheiben Band Hero, World Tour, GH 5, Greatest Hits und Metallica. Van Halen oder Aerosmith werdet ihr in der Aufstellung vergeblich suchen. Entgegen bisheriger Ankündigungen, wonach der Import 480MS-Points kosten sollte, scheint dies zumindest momentan auf der XBOX umsonst zu sein. So gebt ihr den Code auf der Rückseite der Anleitung der zu implementierenden Scheibe ein, importiert euch das komplette Album und erweitert so eure Songliste um reichlich weitere Titel.

Guitar Hero: Warriors of Rock bietet den bekannt guten Comic-Stil und auch der Sound an sich ist wie immer über alle Zweifel erhaben. Aber anscheinend kommen nun nicht einmal mehr Videospiele ohne Social-Networks aus. So kann ich meine Ergebnisse direkt aus dem Spiel heraus auf Facebook oder Twitter präsentieren. Und im Startbildschirm finde ich den Hero-Feed, der mir brühwarm die besseren Ergebnisse meiner „Freunde“ präsentiert und mir zeigt, dass ich dringend weiterüben sollte. Auch wer wie unser allseits beliebter Geschäftsführer ein Sammler von Avatar-Awards ist, wird bei Guitar Hero: Warriors of Rock fündig: Gleich fünf verschiedene Awards kann sich der Profi erspielen

Fazit:

Ich bin bei Guitar Hero: Warriors of Rock zwiegespalten. Einerseits ist die Songauswahl so umfangreich wie nie zuvor und das von Gene Simmons super präsentierte Abenteuer motiviert ungemein zum Durchspielen, andererseits haben Songs Einzug gehalten, die für mich persönlich einfach unspielbar sind und dem Begriff „Partyspiel“ ad absurdum führen. Ich habe mir schon an Guitar Hero: Metallica die Zähne ausgebissen und nun werden mir Songs von Megadeath, Pantera oder Soundgarden präsentiert, die für den durchschnittlichen Konsolen-Musiker unmöglich in einem anderen Schwierigkeitsgrad als „Leicht“ oder „Neuling“ zu meistern sind. Also heißt es üben, üben und nochmals üben, will ich irgendwann die 1500 Sterne für den letzten Avatar-Award erreichen.

Aber endlich kann man auch hier Songs anderer GH-Teile importieren und das richtig gute Schnelle Spiel+ mit seinen unzähligen Spielmodi, Herausforderungen und eigenen Playlists machen den Schwierigkeitsgrad mehr als wieder wett. So bleibt unter dem Strich ein Spiel, das den Profi fordern wird und dem Anfänger und Durchschnitts-Spieler genügend Freiheiten nach oben lässt, seine Fähigkeiten zu verbessern. Und vielleicht erbarmt sich Neversoft irgendwann meiner und ich finde Billy Talent, 30 Seconds to Mars oder Blue October im nächsten Guitar Hero?

Blur

Rezept für ein gutes Rennspiel:

Man nehme sich mit Bizarre Creations ein Entwickler-Team, das schon mit Project Gotham Racing Erfolg hatte, gebe jeweils eine kleine Prise Burnout und Need for Speed hinzu, rühre ganz viel Mario Kart unter und man erhält Blur.

Nun bezeichnet „Blur“ laut Internet eigentlich einen Weichzeichnungs-Effekt, um Geschwindigkeit zu simulieren, aber weich ist Blur beileibe nicht. Allein schon der Vorspann, der mit der „Spiel mir das Lied vom Tod“-Titelmelodie hinterlegt ist, lässt erahnen, dass es bei diesem Arcade-Racer äußerst knackig zur Sache geht. Auf frei erfundenen Kursen in allerdings realen Städten, rasen bis zu 20 Fahrer in über 55 lizenzierten Fahrzeugen um den Sieg.

„Ja, und?“, wird jetzt mancher denken „… kommt da noch was?“ Klar, denn der Clou von Blur sind die auf der Strecke platzierten Power-Ups, die euch und euren Gegnern das Rennen zu einem Ritt auf der Kanonenkugel werden lassen.
Bizarre Creations hat acht verschiedene dieser Power-Ups in das Spiel implementiert. Fünf dieser hier erlaubten Hilfsmittel dienen dem Angriff und damit dazu, die vorausfahrenden Fahrzeuge kurzzeitig auszubremsen oder sogar zu zerstören. Da gibt es den Stoß, der einen zielfolgenden Feuerball auf die Reise schickt, es gibt den Blitz, der drei ungelenkte Schüsse abgibt, den Abräumer, der Fahrzeuge in der Nähe wegschleudert, die klassische Mine und den Schock, der dem Erstplatzierten drei elektromagnetische Felder vor die Stoßstange setzt. Die anderen drei Power-Ups bestehen aus dem bekannten Nitro, für eine kurzzeitige Beschleunigung, einem Schutzschild und einem Reparatur-Kit, um das eigene Fahrzeug vor der Zerstörung zu bewahren.

Was bis hierhin nach einem Mario Kart mit Real-Grafik klingt, macht auf der virtuellen Rennstrecke aber mindestens genau soviel Spaß wie sein Comic-Pedant. Denn Blur ist nicht nur unglaublich schnell und hart, sondern mindestens genauso fair! Niemals zieht nach einem Treffer das gesamte Fahrerfeld an euch vorbei. Ihr verliert zwar kurzzeitig an Geschwindigkeit oder überschlagt euch einmal nach einem Treffer durch den Stoß, aber ihr seid augenblicklich wieder mitten im Geschehen. Da ihr jedes Power-Up auch nach hinten anwenden könnt, um Angriffe abzuwehren, kommt Frust erst gar nicht auf, da ihr ankommende Geschosse früh genug im Rückspiegel zu sehen und per Dolby auch zu hören bekommt.

Fast jeder Treffer ist also vermeidbar, so dass ihr nie die Schuld beim Spiel oder dessen KI-Programmierung sucht, sondern größtenteils bei euch finden werdet. Ihr seid sogar in der Lage, trotz Einschlägen am eigenen Fahrzeug mit ein wenig Streckenkenntnis einen formidablen Vorsprung und dann auch den Sieg herauszufahren, der euch so allerdings nur wenige Fans bringt.

Denn Rennen gewinnen ist nicht alles bei Blur. So bekommt ihr zwar das Rennen ab Platz drei aufwärts als erfolgreich beendet gewertet, was mit sogenannten Lichtern belohnt wird, aber ebenso wichtig wie Siege sind Fans. So wird euch vor dem Start die Aufgabe gestellt, durch aggressive Fahrweise und besonders spektakuläre Aktionen Fans in einer vorgegebenen Anzahl dazu zu gewinnen. Eine weitere Aufgabe ist der Fan-Sprint, bei dem während des Rennens ein Symbol überfahren werden muss, um eine Folge aus zwölf hintereinander zu durchfahrenden Toren freizuschalten. Auch das erfolgreiche Absolvieren dieser Aufgaben bringt am Ende Lichter ein. Neben den klassischen Rennen gibt es noch den Modus „Zerstören“, bei dem nur das Blitz-Power-Up auf der Strecke liegt. Hier geht es darum, während der Fahrt so viele Fahrzeuge wie möglich zu zerstören. Je mehr Fahrzeuge zerstört werden, desto mehr Punkte und damit Lichter gibt es. Ebenfalls spannend ist der Time-Modus, indem klassische Check-Points durchfahren werden müssen. Hier gilt es Stoppuhren zu sammeln, um zusätzliche Sekunden zu erhalten und Nitro geschickt einzusetzen. Auch hier gilt: je mehr Zeit auf der Uhr verbleibt, desto mehr Lichter gibt es am Ende.

Und was bringen denn nun diese Lichter? Im Solo- wie im Multiplayer-Modus geht es einzig darum, in neun Veranstaltungen möglichst viele Lichter zu erspielen, um den nächsten Event freizuschalten. Da das aber auf Dauer nicht motivierend wäre, gibt es noch Spezial-Aufgaben während eines Events zu erfüllen. Da wird zum Beispiel gefordert, mindestens vierzig Stoppuhren einzusammeln oder drei Stöße mit dem Schild abzuwehren. Sind diese Aufgaben erledigt, verdient man sich das Recht, gegen einen Boss-Gegner anzutreten und um dessen Auto zu fahren.

Hier kann man nicht nur das Auto, sondern auch Mods gewinnen, die u.a. den Blitz mit vier statt nur drei Schüssen ausstatten oder aber der Schutzschild erhält eine Verstärkung.

Aber damit nicht genug, denn das allein würde Blur zu einem recht normalen Rennspiel machen. Das Spiel bietet einen bekannten, aber motivierenden Solo-Modus mit zusätzlichem Split-Screen-Modus für bis zu vier Spieler, ist aber ebenso auf konsequentes Online-Gaming ausgelegt. Das beginnt nach einem Rennen im Solo-Modus, nach dessen Abschluss ihr einem Freund eine Herausforderung zukommen lassen könnt. Habt ihr zum Beispiel eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Fans erreicht oder seid eine neue Bestzeit gefahren, schickt eurem Freund eine Herausforderung, die er schlagen muss. Hat er das getan, kann er euch eine Gegenherausforderung schicken, an der ihr nun wiederum zu knabbern habt. Weiterhin könnt ihr eure Statistiken in Twitter und Facebook mitteilen und damit angeben.

Kernstück in Blur ist aber der Legenden-Modus. Mit dem Erreichen von Fans steigt ihr kontinuierlich im Rang. Ist insgesamt Rang fünfzig erreicht, ist eigentlich Feierabend, aber ihr werdet vor eine Wahl gestellt. Betretet ihr den Legenden-Modus, werden alle eure Werte auf Rang eins zurückgesetzt und alle freigeschalteten Inhalte gehen verloren. Zur Belohnung erhaltet ihr aber ein einzigartiges Legenden-Fahrzeug, mit allen Upgrades für den Online-Modus.

Da fällt die Wahl also nicht so schwer, oder?

Fazit:
Blur
glänzt neben einer fehlerfreien Grafik durch ein wohltuend aufgeräumtes und übersichtliches Menü, keine Spur von hektischen X-Games Anleihen und wilden Kamera-Fahrten. Der Sound ist klasse, die Bässe dröhnen und man hört, was an Power-Ups wo auf der Strecke unterwegs ist. Das Handling aller Fahrzeuge ist einwandfrei, verschiedene Bodenbeläge geben Rückmeldung an das Pad … Autorennen mit allen Sinnen genießen.
Die Präsentation mit reichlich Rennen in der Abenddämmerung mag eigenwillig sein, aber mir gefällt sie. Und dank des bewährten Entwickler-Teams Bizarre Creations bekomme ich als Rennspiel-Fan mit Blur ein aufgemotztes PGR mit gewohnt hohem Spaßfaktor. Allein der Aufstieg in den Legenden-Modus motiviert ungemein, um dann online mit einer perfekten Karre protzen zu können.
Wer also wie ich Project Gotham Racing und Mario Kart liebt, wird mit Blur seinen langanhaltenden Spaß haben, ein Pflichtkauf für Arcade-Racing-Fans!

Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer

Der Mann mit Hut und Peitsche ist nicht nur auf der Leinwand und inzwischen auch auf Heimkino-Formaten zurück und nach dieser eher mäßigen Rückkehr im Mai 2008 bekommt jetzt Indiana Jones auch seine Fortsetzung im virtuellen Legoland. Nach Lego Indiana Jones: Die legendären Abenteuer ist nun der Nachfolger Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer erhältlich. Aber im Gegensatz zu Harrison Ford ist der Klötzchen-Indi nicht eine Spur gealtert und sieht frisch aus wie eh und je.

In erster Linie dreht sich Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer um den letzten Film und der Jagd nach dem Kristallschädel. In dessen Handlung wird Indi zuerst von russischen Agenten entführt, muss dann im Hangar 51 die sterblichen und äußerst magnetischen Überreste eines Außerirdischen finden, überlebt in einem Kühlschrank einen Atombombentest und jagt dann den namensgebenden Kristallschädel. Entwickler Traveller`s Tales schafft es tatsächlich erneut erstklassig, den gesamten Film in drei voneinander unabhängige Teile zu verpacken, ohne wesentliche Inhalte des Films in Verbindung mit der eigenen Fantasie zu vernachlässigen. Selbstverständlich passiert dies auch wieder mit dem typischen Witz der bisher erschienenen Lego-Spiele. So ist die anfängliche Filmszene, in der übermütige Kids im Hot-Rod den vermeintlich amerikanischen Konvoi begleiten, jedem Kinogänger bekannt. Dass nun in der einleitenden Videosequenz hier ein Lego-Eisverkäufer im entsprechenden Fahrzeug nebenbei versucht, den russischen Agenten ein Eis am Stiel zu verkaufen, macht den Charme der Lego-Spiele aus. Und selbstverständlich kommunizieren die Protagonisten wieder mit Lauten und Gesten bei ausgereifter Mimik, statt viele Worte zu verlieren.

Spielte der Indi-Vorgänger noch im überschaubaren Bereich der Universität, von der sich alle Filme und damit Level erreichen ließen, geht man jetzt einen neuen Weg, um den Lego-Fan ins Spiel zu führen. In jedem der drei Teile findet der Spieler sich diesmal in einer großen und offenen Oberwelt wieder. In diesem Story-Modus (in den Erfolgen „Mittelpunkt“ genannt) erreicht man von hier die 5 Handlungs-Level, 5 Bonus-Level und 5 Schatz-Level. Leider gibt die Anleitung aber keinerlei weitere Hinweise zum Spielablauf, so dass man anfangs doch recht unbeholfen wie die sprichwörtliche Kuh vor dem neuen Tor steht. Die spielbaren Level und Schatz-Level haben identische Eingänge. Zuerst wird der Level an sich gelöst, um dann erneut betreten zu werden und um einen von 5 Schätzen zu finden. Weitere 5 Schätze sind in den Bonus-Level versteckt. Leider gibt das Spiel aber vor dem wiederholten Betreten keinerlei Hinweis, ob der Schatz in diesem Level bereits gefunden ist.

Jedes begehbare Gebäude entspricht in der Oberwelt einem spielbaren Level. Aber wie bei jedem Lego-Spiel ist nicht jeder Level sofort lösbar, denn ohne die richtigen Begleiter lassen sich manche Aufgaben nicht lösen. So benötigt man an mit Blümchen markierten Stellen einen weiblichen Charakter, da zumindest im Legoland die Damen höher springen, Mutt als Träger eines Schraubenschlüssels zur Reparatur defekter Maschinen oder zur Zerstörung von glänzenden Kisten und Gegenständen einen russischen Soldaten mit Panzerfaust. Und apropos Zerstörung: Selbstverständlich lässt sich auch in Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer einfach wieder alles in die kleinstmöglichen bunten Bausteine zerlegen, zerschießen oder sprengen, um dann Münzen oder Gegenstände freizugeben. Diese Münzen haben wie immer den Nutzen, neue Figuren wie mit Lanzen bewaffnete Buschmänner, Geheimagenten oder der Fantasie der Designer entsprungene Figuren, sowie Fahrzeuge zu kaufen, um eine komplette Oberwelt zu 100% abzuschließen.

Die Steuerung ist wie schon beim Vorgänger erfrischend simpel und eingängig gehalten. Drei Tasten genügen für Aktionen wie Peitsche schwingen, Springen oder dem Tausch von mitgeführten Gegenständen. Und es bleibt diesmal auch nicht beim Schwingen der Peitsche. Indi kann sich über Abgründe hangeln, Gegenstände heranziehen und nun auch Gegner fesseln und hinter sich her ziehen. Mit dieser simplen Steuerung kann jeder Spieler egal welcher Erfahrung sofort loslegen und alles in Schutt und Asche legen, was irgendwie aus Legosteinen zusammengesetzt ist und Münzen einbringen könnte. Lego-typisch ist wieder die Kamera. In Abschnitten wie dem Urwald herrscht gelegentlich bei herabhängenden Ästen zu wenig Übersicht und man ahnt mehr, als das man sieht. Aber der verbesserte 2-Spieler-Modus macht dieses kleine Manko wieder wett. Waren im Vorgänger Koop-Modus beide Spieler auf den gerade sichtbaren Bildschirmabschnitt angewiesen, teilt sich dieser diesmal in allen Richtungen und Winkeln und gibt jedem Spieler damit die bestmögliche Sicht auf seine Figur und die Umgebung. Die Frage „wo bist du gerade?“ wird nicht nur bei unseren Ausflügen aufgrund der Größe der Level und Oberwelten zu hören sein. Denn gerade zu zweit vor der Konsole entfaltet Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer sein volles Spielspaß-Potential!

Kaum ein Spiel verlangt dem Fan so viel Sofa-Teamwork ab und bietet dabei soviel Fun, wie es die Lego-Spiele tun. In den Schatz-Leveln wird beim Eintreten darauf hingewiesen, welche Figuren zum Lösen des Levels benötigt werden. So gibt es einen Level voller roter Ameisen, bei deren Berührung sich alle Legofiguren in ihre kleinsten Bausteine zerlegen. Die einzige Ausnahme bildet hier Oxley, der den Kristallschädel trägt und vor dem die Ameisen zurückweichen. So wandelt dann Indi in Oxleys Fußspuren, um unbeschadet durch den Level zu gelangen. Aber auch als Einzelspieler ist Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer einfach ein Spaß aller bester Güte. Ist kein Partner zur Hand, wechselt man mit der Y-Taste zwischen den benötigten Figuren hin und her, wobei hier dann ein Charakter von der CPU übernommen wird.

Dreht sich ein Großteil des Spiels um den letzten Film, spendierten die Entwickler aber auch dem treuen Fan neue und unbekannte Level zu den bisher bekannten Filmen. Denn statt die alten Level aus den legendären Abenteuern einfach ins Spiel zu implementieren, wurden diese von Grund auf neu gestaltet, so dass auch Spieler des letzten Indi-Teils bedenkenlos zugreifen dürfen. Keine Spur von Recycling. Die Neuerung schlechthin ist aber wohl der Level-Editor und die Möglichkeit, eigene Abenteuer zu erstellen. In einem ausführlichen Tutorial bekommt man erklärt, wie Level errichtet werden. Denn fast jeder Gegenstand, der in einem der Level irgendwann auftaucht, darf von seiner Bauarbeiter-Figur auch zum Level designen verwendet werden. Schluss ist erst bei voller Stein-Anzeige. Somit sind die Möglichkeiten, sich seine eigene Lego-Welt zu erstellen, um sie letztendlich wieder zu zerlegen, fast unendlich!
Im Abenteuer-Modus werden freigespielte oder selbst erstellte Level in beliebiger Reihenfolge zu einem Abenteuer kombiniert, so dass auch hier mit ein wenig Ideenreichtum unzählige Spiel-Varianten entstehen. Und so schließt sich der Kreis, denn kaum ein anderes Spielzeug steht für soviel Kreativität wie die bunten Bausteine aus Dänemark, sei es real oder nun auch virtuell.

Fazit:
Ich liebe dieses Spiel! Es ist bunt, es ist einfach zu verstehen, noch einfacher zu spielen und kein Spiel macht gemeinsam an einer Konsole so viel Spaß wie die Lego-Reihe, in die sich Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer jetzt nahtlos einreiht. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die neue Gestaltung der Oberwelt, da man doch ab und an recht weit durch den Level rennt, um eine für den nächsten Level benötigte Figur zu finden. Aber allzu oft habe ich auf diesem Weg ein weiteres Geheimnis entdeckt, von denen es reichlich zu finden und zu lösen gibt.
Und auch für lange Spieldauer ist gesorgt, denn bis jeder Level gelöst ist, jeder Schatz gefunden ist, jede Figur und jedes Fahrzeug gekauft ist, dürfte reichlich Spielzeit ins Land ziehen. Wenn es nicht immer Action oder Autorennen sein muss, darf jeder Spieler mit ein wenig Liebe zu bunten Steinchen bedenkenlos auch einen längeren Blick auf das Spiel werfen.
Ich habe nur eine Bitte an die Entwickler: Das nächste Lego-Spiel darf einen Online-Koop-Modus enthalten. Der fehlt mir nämlich seit Lego Star Wars.