Minecraft als Lebenshilfe?

Experten gibt es überall. Zu jedem Thema und zu jedem Sachgebiet finden sich Experten. Besonders zahlreich trifft man diese in den einschlägigen Foren oder aber auf Facebook. Jederman mit einem PC hat eine Meinung und vertritt diese vehement – auch unter Ausschluß von gesellschaftlichen Normen und Konventionen.

Es herrscht bisweilen ein recht rauher Umgangston, aber Hauptsache man hat seinen Senf zu irgendetwas dazu gegeben. Die Anonymität hinter dem Monitor macht es möglich. Aber manchmal zerrt man Experten auch ins Rampenlicht, in dessen hellen Schein sie dann ihre Sicht der Dinge einer breiten Öffentlichkeit kundtun dürfen.

So geschehen auf der Digitalkonferenz South by Southwest Interactive. Psychotherapeut Michael Langlois vertrat hier die Meinung, dass Minecraft mehr als nur ein Videospiel ist. Minecraft könne für Erfolg im Job und im Bett sorgen und allgemein Kinder und Jugendliche auf das Leben vorbereiten. Man lernt den Umgang mit Menschen und kann Dinge, die einem nicht gefallen, ändern und neu erschaffen. Minecraft ist damit eine praktische Lebenshilfe.

Nun kann man zu Videospielen viele Meinungen haben. Die einen lehnen sie kategorisch ab, halten sie sogar für gefährlich, andere befürworten sie aufgrund der positiven Erfahrungen, die man durch Spiele machen kann. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer irgendwo dazwischen und wie beim Salzen einer Mahlzeit kommt es auch hier auf die richtige Dosierung an. Videospiele sind schon lange kein Nischenprodukt mehr, sondern seit einigen Jahren in der Gesellschaft angekommen. Und damit haben auch Experten eine Meinung und ihre Existenzberechtigung.

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