Vorweg gesagt habe ich über alle, die Pokemon auf irgendeiner Konsole oder einem Handheld gespielt haben, gelächelt bis ich im Fernsehen und später in den Games-Zeitschriften das Spiel Pokemon Colosseum gesehen habe. Von diesem Moment an war ich in diese kleinen und großen Knuddelviecher völlig vernarrt.
Aber nun zum Spiel: Es kommt in der bewährten Nintendo-Grafik daher; bunt und einfach schön anzusehen. Man hat im Vorfeld die Möglichkeit eines Blitzkampfes in verschiedenen Colosseen oder man entscheidet sich, den Storymodus zu spielen.
In dieser Story geht es darum, die sogenannten Crypto-Pokemons zu krallen und zu erlösen, damit sie wieder normale Pokemons werden. Insgesamt sind 47 verschiedene Cryptos zu fangen. Nebenbei gilt es noch eine böse Organisation zu zerschlagen, welche die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Insgesamt ist die Spielzeit für den Storymodus nicht sehr lang gehalten und der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig angesiedelt. Es macht sich bemerkbar, dass es sich halt doch um ein Spiel für jüngere Zocker handelt.
Für Alteingessene ist das alles nix Neues mehr, aber für mich als „ Neuling in Sachen Pokemon“ hat dieses Spiel einen sehr großen Suchtfaktor gehabt. Am Ende habe ich dann auch alle Crypto-Pokemons gekrallt und befreit, bzw. erlöst.
Fazit: Auch als erwachsener Mann und Vater eines Kleinkindes kann man durchaus von Pokemons verzaubert werden. Dieses Spiel ist nicht nur für jüngere Zocker gemacht. Es ist aber auch zu niedlich, wie diese kleinen Monster auf dem Bildschirm auftauchen und den Kampf aufnehmen. Dabei hört man dann Kommentare seitens seiner Frau: „Ach ist
dieses Pokemon aber niedlich“ oder „nein, wie putzig, kann ich das als Haustier haben ?“
Für alle Pokemonspieler ist dieses Game logischerweise ein Pflichtkauf, für Einsteiger ist es allemal eine nette Abwechslung in der riesigen Welt der Konsolenspiele.
Chrissie










