Archiv der Kategorie: real life

Wir suchen Verstärkung

Du hast dein gerade gekauftes Spiel schon zu 100% durch und nun liegt es im Regal?

Mach dein Wissen zu Geld!

Für den Bereich KonsolenSpieletest suchen wir externe Verstärkung. Du bist Videospieler mit jahrelanger Erfahrung und Deutsch ist dir in Wort und Schrift inklusive aller Satzzeichen bekannt? Du kannst ein Sega Mega Drive von einem Toaster unterscheiden und bist im Besitz zumindest der meisten aktuellen Konsolen? Du bist kein verblendeter Fanboy, der nur „seine“ Konsole liebt und alles andere verdammt?  Du bist bei Spielen auf einem aktuellen Stand, kennst aber die Zusammenhänge der Spiele zwischen früher und heute?

Es geht bei diesen Tests nicht darum, der erste zu sein. Dafür gibt es genug andere. Wir legen Wert auf Qualität und einen Beitrag, der das Spiel abseits des Hypes und ohne Zeitdruck objektiv beschreibt. Du bist völlig anderer Meinung als alle Vorabtests Tage vor dem Release es dem Spieler Glauben machen wollen? Du findest, dass es eine Neuauflage eines bereits erschienenen Titels wegen ein paar grafischer Finessen nicht gebraucht hätte? Du hast Spaß daran, auch Spiele zu spielen und zu beschreiben, die sonst ein Nischendasein führen, aber die es verdient hätten, auch mal ins rechte Licht gerückt zu werden?

Dann suchen wir genau dich!

Schicke uns deine Bewerbung mit Foto, ein paar aussagekräftigen Zeilen zu dir und einer kleinen Schriftprobe eines beliebigen Titels an

team@konsolenfan.de

Wir freuen uns auf dich.


 

Update 04.03.2015:

Manchmal fügen sich Dinge von ganz allein zusammen.

Mit Michael Arm aka Arminator begrüßen wir einen Gaming-Profi in unseren Reihen, den wir schon seit Jahren kennen und wertschätzen. Arminator ist nicht nur Spieler, sondern auch jahrelanger Kenner der Szene, Dauergast der gamescom, Sammler, retro-Fan, IT-Spezialist und obendrein wertvolle Hilfe in allen technischen Fragen zur Xbox im Microsoft Xbox-Forum.

Wir haben also den Besten, den man für Geld bekommen kann. Willkommen im Team, lieber Micha, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit 🙂

 

DRIVECLUB Gewinnspiel

Driveclub_coverWeihnachten ist vorbei und es herrscht schon wieder Schicht im Schacht? Alle Geschenke schon zu 100% durchgezockt und kein Geld für neue Software, weil alles für sinnfreie Sylvester-Ballerei draufgegangen ist? Da können wir abhelfen. Sony spendiert uns für ein kleines Gewinnspiel 3 Promoversionen von DRIVECLUB für die Playstation 4. Aber nur Spiele zu verschenken, finden wir doof. Wir haben deswegen ein kleines Rätsel vorbereitet. Ihr findet hier zwei Bilder aus dem Spiel. Leider ist beim Kopieren etwas schief gelaufen und es haben sich 6 Fehler eingeschlichen.

Das Gewinnspiel ist beendet, die glücklichen Sieger bereits benachrichtigt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern!

 

Original

Driveclub_original

Fälschung

Driveclub_fehler

 

Teilnahmebedingungen:

Ausgelost wird unter allen richtigen Einsendern – Einsendeschluss ist der (Gewinnspiel beendet) – Der Rechtsweg ist ausgeschlossen – Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands – Der Gewinner erklärt sich mit der Übersendung seiner Adressdaten zur Übersendung des Gewinns einverstanden. Diese werden hier nicht gespeichert, verarbeitet oder an Dritte weiter gegeben.

Das Märchen vom Gastbeitrag

paragrafen2Es ist Weihnachten, Zeit der Besinnung und vor allem der Wunder. So verwundert es nicht, dass auf gar nicht wundersame Weise immer wieder wunderbare Mails eintreffen, die ganz einfach Geld versprechen. Man müsste nur einen Gastbeitrag veröffentlichen und schon fließen Milch und Honig.

Dieser Gastbeitrag würde von einem Spezialisten, einem Journalisten oder gleich von einem ganzen Expertenteam thematisch auf die eigene Seite angepasst und sich somit unauffällig in das bestehende Angebot der eigenen Beiträge einfügen. Selbstverständlich würde man in dem Beitrag einen kleinen Link unterbringen wollen.

Was toll klingt, steckt voller Fallen für den Unbedarften. Es ist legitim, mit einer Website ein wenig Geld zu verdienen. Nicht legitim ist es jedoch, wenn hier Firmen versuchen, scheinbar ahnungslose Websitebetreiber ausnutzen. Neben dem üblichen Schwachsinn, den man sonst so erhält, tat sich Anfang der Woche ein Unternehmen aber besonders dreist hervor. Allein das unaufgeforderte Anschreiben dieser GmbH war schon so widerlich, dass wir uns den Spaß erlaubt haben, uns dumm zu stellen und zu schauen, wie weit dieser Lügenbaron es auf die Spitze treibt, um seinen Link unterzubringen.

Man schrieb uns an, dass unsere Seite hochwertigen Content bietet, eine Kooperation deswegen von beiderseitigem Nutzen sei. Dazu würde ein Expertenteam in Sachen Videospiele einen Beitrag verfassen, den wir veröffentlichen sollten. Kein Wort von einem Link oder weiteren Abläufen. Wir stellten uns dumm und fragten an, wo hier der Mehrwert eines Gastbeitrages läge, den wir doch auch selbst verfassen könnten? Der Mehrwert bestehe aus dem Artikel selbst und einer Aufwandsvergütung von leider nur 70,-€, man sei schließlich ein junges Unternehmen. Noch immer kein Wort von einem Link.

So folgte Mail auf Mail, die Lügen und Täuschungen wurden immer dreister. Man gab nun auf Nachfrage an, dass der Beitrag keine Werbung sei, demnach nicht als solche ausgewiesen sein muss. Der journalistische Kodex werde nicht verletzt, der nun doch beiläufig erwähnte Link sei ein sanfter Anker. Obendrein hätten DoFollow-Links nichts mit kommerziellen/externen Inhalten oder verpflichtenden Deklarierungen zu tun, dies sei ein Mythos, den man nicht verstehe. Auch diese Aussage war eine bewusste Täuschung, denn diese Links haben tatsächlich nichts mit gesetzlich vorgeschriebenen Deklarierungen zu tun, sehr wohl aber mit Google. Dies wurde wohl vergessen zu erwähnen?

Nach der letzten Mail klärten wir den Herren auf und machten ihn darauf aufmerksam, an welchen Stellen seiner Mails Unwahrheiten und Täuschungen vorliegen. Daher nur kurz und knapp, denn das Internet ist voll von erläuternden Gesetzen und Beispielen:

Auch ein Gastbeitrag, für den eine Aufwandsentschädigung bzw. ein Entgelt versprochen, gefordert oder gezahlt wird, ist Werbung und muss gemäß Pressegesetz und UWG als Anzeige oder Sponsored Post gekennzeichnet sein. Anderenfalls drohen Abmahnungen und Klagen, Stichwort Trennungsgebot. Die in einem solchen Beitrag untergebrachten Links sind sogenannte DoFollow-Links, die von Google seit 2012 im schlimmsten Fall mit dem Verlust des eigenen Rankings abgestraft werden, Stichwort Penguin und Penguin 2.0. Google richtet sich damit gegen die Manipulation von Rankings.

Wer also eine Anfrage nach einem Gastbeitrag erhält, sollte entweder fit in Sachen Recht und Google sein oder aber solche Mails gleich löschen. Nun kümmert sich unser Expertenteam darum und prüft, ob hier ein Betrugsversuch und/oder weitere Punkte vorliegen? Im besten Fall kommt besagte GmbH mit einer Unterlassungsverfügung davon. Geld kostet das trotzdem, denn auch unser Experte will bezahlt werden – nur eben nicht von uns.

Damals war alles besser!?

Im vorletzten Jahr war ich Besucher des Computerspielemuseums >>> in Berlin. Und ich habe mich geärgert. Die Geschichte der Videospiele gibt so viel her und es war so wenig Software ausgestellt oder spielbar. Kurz darauf erreichte mich eine Mail des Betreibers Andreas Lange. Wir trafen uns erneut und ich durfte außerhalb der Öffnungszeiten die heiligen Hallen unterhalb des Museums besuchen, die üblicherweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Wenn es einen Videospielhimmel gibt, dann liegt er dort.

Hunderttausende Spiele, Konsolen und Zubehör lagern dort. Die Regale sind voll und es wird bis unter die Decke gestapelt. Gleichermaßen beeindruckend wie schockierend war der Moment, in dem ich ungeöffnete Kisten der Firma Infogrames fand. Man hätte bisher keine Zeit gefunden, da mal einen Blick hinein zu werfen, die Mitarbeiter kämen mit der Archivierung nicht hinterher. Wir hatten anschließend ein nettes Gespräch, auch aufgrund meiner bescheidenen Kenntnisse zum Sega Master System. Ein Satz blieb dann hängen:

„Wir sind lebende Zeitzeugen einer Geschichte. Wir haben die Entwicklung von Videospielen vom ersten Tag an miterlebt, wir sammeln sie, aber irgendwann sterben auch wir aus. Dann bleibt nur ein Museum.“

Vielleicht ein wenig zu viel Pathos und zu viel Dramaturgie, aber dennoch nicht grundlegend falsch. Und so verabredeten wir, dass ich bei Fragen zum Master System gerne zur Verfügung stehe. Wenn man alle Konsolen und alle Spiele aus jeder Epoche zur Verfügung hat, kann man eben nicht wissen, was eine Rarität oder eine Besonderheit einer einzelnen Konsole sein könnte. Seitdem habe ich aber nie wieder etwas von Herrn Lange gehört.

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Letzten Endes ist ein Museum ein Ort gegen das Vergessen. Aber da es sich bei Spielen um Daten handelt, kann man diese auch auf einer Website zur Verfügung stellen. Selbstverständlich ersetzt ein Browsergame niemals das Gefühl, ein echtes Joypad eines Neo Geo oder eines NES in Händen zu halten, aber zumindest optisch werden die Spiele 1:1 ins Hier und Heute gerettet. De Seite archive.org >>> stellt deswegen zahlreiche der längst vergangenen Klassiker online zur Verfügung. Spielen im Browser, ohne komplizierte oder rechtlich fragwürdige Installation von Emulatoren. Alle Spiele starten im Browser, einzige Voraussetzungen ist ein an den PC angeschlossenes Gamepad.

Spieler und Nostalgiker, die gerne mal wieder eine Partie Out Run, Defender, Frogger oder unzählige andere Games aus ihrer Kindheit anspielen wollen, ohne sich mit der entsprechenden Soft- und Hardware das Wohnzimmer vollzustellen werden fündig … nur um dann doch festzustellen, dass früher zwar alles besser war, aber dass sich das Gefühl und die Euphorie von damals irgendwie nie wieder einstellen werden. Dennoch lohnt der Besuch der Seite.

Yamaha Sound Projector YSP-2500 gewinnt Test!

Es sind die Kleinigkeiten im Leben, die mit Geld nicht aufzuwiegen sind, denn genauso steht die Überschrift auf der Yamaha-Website zu unserem Testbericht der YSP-2500. Man erwähnt uns in den News und verlinkt auf unseren Beitrag. Nach zwei Anfragen in der letzten Woche, ob wir unser konsolenfan-Logo für Werbemaßnahmen in TV und Print zur Verfügung stellen, zeigt uns auch diese News dass wir offenbar auf einem guten Weg sind. Das uns das über alle Maßen freut und uns stolz macht, muss wohl nicht weiter erwähnt werden 🙂

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Den Beitrag zur YSP-2500 findet ihr hier >>>

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Wir lieben Überraschungen! Und wenn die Überraschung aus einer vollkommen unerwarteten Ecke kommt, ist sie um so größer. Da erreicht uns eine Mail der devolo PR-Agentur mit dem Inhalt, ob wir unser Logo und unsere Bewertung freigeben, die wir zu einem Testbeitrag vergeben haben? Verwendet werden soll das Logo vielleicht in einem redcoon TV-Spot, der von Mitte November bis Mitte Dezember 2014 im TV laufen soll – wenn wir nicht doch noch rausgeschnitten werden …

Wir sind gespannt auf das Ergebnis …

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Und es ist … eine Uhr?

apple_watsch_teaserAus Spekulation wurde Gewissheit, stellt sich nur die Frage, was dies bringt? Dass Apple ein neues iPhone mit größerem Display vorstellen würde, dürfte niemanden überrascht haben. Aber warum man nun auch noch eine Uhr an den Käufer bringen will, die ohne iPhone nicht funktioniert, obwohl sie zahlreiche identische Funktionen des Telefons beinhaltet, verstehen wohl die wenigsten?

Apple präsentiert also – wie viele andere vorher auch – eine Smartwatch, hurra. Und personalisieren darf man die auch. Dabei war es Steve Jobs der sagte, die Kunden wissen nicht was sie wollen, bis sie es sehen. Es wurde stets nur das eine Design angeboten, das Design, das Apple für das Beste hielt. Take it or leave it, friss oder stirb! Und nun soll man ausgerechnet bei der Smartwatch aus verschiedenen Größen und Armbändern wählen dürfen und die Uhr obendrein mit Micky Maus personalisieren dürfen?

Videospieler, die nur einen flüchtigen Blick auf das Display werfen, könnten glauben, dass der Träger gerade eine Partie Bubble Bobble spielt. Denn Apples Antwort auf das allgegenwärtige Kacheldesign der Konkurrenz sind Blasen. Viele bunte Blasen. Und sie sehen furchtbar aus. Damit man nicht auf dem Display herumfingern muss, in dem verzweifelten Versuch eine davon zu treffen, um eine Anwendung zu öffnen, gibt es das Rädchen an der Seite. Damit wählt man aus, was man eben gerade auswählen möchte. Hübsch ist anders.

Mir persönlich war schon das Display des letzten iPhones zu klein, woraufhin ich zum Samsung griff. Allein die Bedienung der Tastatur auf dem iPhone für einen halbwegs fehlerfreien Text verlangte mir unendlich viel Geduld ab. Ab einem gewissen Alter werden Arme eben zu kurz, um Symbole und Schrift ohne Schwierigkeiten zu erkennen. Nun wird alles noch kleiner. Ich soll also auf einem winzigen Uhrendisplay nicht nur Mails lesen sondern auch Termine verwalten und damit obendrein dann auch noch telefonieren? Was bringt mir das, wenn ich das iPhone sowieso dabei haben muss? Wofür eine Smartwatch, wenn alle Funktionen bereits in meinem Handy integriert sind? Nur um mit einem lässigen Blick auf das Handgelenk andere zu beeindrucken? Letzten Endes wird die Apple Watch nichts weiter als ein weiteres überteuertes Stück Technik am Handgelenk sein, für dessen korrektes Funktionieren noch immer ein zusätzliches iPhone benötigt wird. Zwei identische Geräte mit ebensolchen identischen Funktionen bedeuten demnach doppelte Kasse?

Die erste Produkteinführung ohne Steve Jobs sieht schon jetzt nach einer Bruchlandung aus, zumal Apple erst einmal vordringlich an seinem unterirdisch miserablen Kundenservice >>> arbeiten sollte.

IFA 2014 – ein Rückblick

ifa2014_teaser_220x140Wie jedes Jahr scheint die IFA noch größer und immer noch ein wenig besser zu werden. Und wie jedes Jahr ist es aufs Neue spannend live zu erleben, was es an technischen Neuerungen oder einfach nur an Gadgets geben wird. Auch wir waren vor Ort und haben uns speziell bei unseren Partnern umgesehen, viele nette Gespräche geführt und uns Innovationen und neue Produkte vorführen lassen.

Devolo ist bekannt für Internet aus der Steckdose. Dieses Jahr stand jedoch ganz im Zeichen der Home Control. Bereits letztes Jahr angekündigt, steht die neue Produktlinie ab November in den Geschäften. Die intelligente Haus- und Wohnungssteuerung beinhaltet Heizungsthermostate, Bewegungsmelder, Öffnungsmelder für Türen und Fenster und vieles mehr. Dabei steht nicht nur die Sicherheit im Vordergrund, sondern auch ganz schlicht, die volle Kontrolle über seine eigenen vier Wände vom Tablet aus zu haben. Dazu wird an einer Software gefeilt, die es wirklich in sich hat. Wie das System letztendlich in der Praxis funktioniert zeigt der Oktober, wenn wir Home Control auf Herz und Nieren checken dürfen.

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Yamaha steigt mit der Soundstage SRT-1000 ein in das Segment der Soundplates oder Soundbases, eben jener Soundanlagen, die unter dem TV platziert werden. Doch statt wie andere nur virtuellen 2.1 oder 4.1. Raumklang zu erzeugen, bietet die SRT-1000 die gleiche Technologie, wie sie schon in den Soundprojektoren der YSP-Serie zum Einsatz kommt. Auch hier messen Soundstrahlen den Raum und bieten damit echten 5.1. Raumklang. Über eine App oder die Fernbedienung wird die optimale Hörposition ermittelt, um jedem Zuhörer das perfekte Surround-Erlebnis zu ermöglichen.

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Aber auch bei den Soundprojektoren legt man nach. Waren die Modelle YSP-1400, YSP-3300 und YSP-4300 schon technische Kunststücke, steht ab Oktober die neue YSP-2500 im Handel. Intern bereits als „Produkt des Jahres“ bezeichnet, erwartet den Käufer mit 16 Beam-Lautsprechern, IntelliBeam und zahlreichen Sound-Modi das nächste Highlight in Sachen verbesserter TV-Klang.

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Beide Anlagen stehen demnächst hier für ausführliche Tests.

Auf der TV Experience 2014 bereits vorgestellt, präsentierte Philips die neuen Philips TV powered by Android nun auch der breiten Masse. Android hat sich bewährt, deswegen lag es nahe, dieses Betriebssystem auch bei TV Geräten einzusetzen. Der erste Eindruck auf der IFA war bereits sehr aussagekräftig und vielversprechend. Aber auch die Kooperation mit OnLive, dem Anbieter gestreamter Spiele scheint zu funktionieren. Ich konnte auf einem TV bereits das nicht mehr taufrische WRC anspielen und war positiv überrascht. Bis auf eine Ausnahme keine Lags (die Server standen in Luxemburg), damit flüssiger Spielablauf und Grafik auf dem Niveau der Xbox 360/PS3 machen tatsächlich Lust auf mehr. Eingeführt wird OnLive zuerst in Skandinavien, bevor man auch andere Länder bedient. Nach Aussage eines OnLive-Mitarbeiters ist Deutschland ein One-Shot, man hat keine Chance auf einen zweiten Versuch. Das heißt dann wohl, dass OnLive tatsächlich kommt.

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Auch im Bereich der Philips-Gaming Monitore hat sich einiges getan. Auch hier halten wir euch mit aktuellen Beiträgen auf dem Laufenden.

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Als neue Partner konnten wir Sony und Hisense für uns gewinnen! Wir werden also in absehbarer Zeit hier auch aktuelle TVs dieser Hersteller präsentieren können.

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Ach ja, abschließend zum Thema Curved TV: Hisense überraschte mit einem TV, der sowohl Flachbild als auch Curved TV ist. Per Knopfdruck auf der Fernbedienung verwandelte sich der Bildschirm. Wie die Technik allerdings funktioniert, wurde leider nicht verraten.

 

 

Philips TV powered by Android unterstützen OnLive

onlive_tp-vsionErinnert sich noch jemand an OnLive? Das gewagt anmutende Projekt, das zocken ohne Spielkonsole auf Android-Systemen möglich machen sollte? Spiele sollten gestreamt werden, die dafür benötigte Rechenleistung sollte vom Server kommen und nicht vom Endgerät zur Verfügung gestellt werden. Einzige Voraussetzung sollte eine schnelle und stabile Internetverbindung sein. Und so schnell wie die Idee kam, war sie auch schon wieder von der Bildfläche verschwunden.

Nun kehrt OnLive zurück! Mit TP Vision hat der Streaming Dienst offenbar den Hardware-Partner gefunden, der die dringend benötigte Starthilfe gibt. Der OnLive Game Service wird auf Philips TVs powered by Android verfügbar sein. Dazu wird ein Joypad an den TV angeschlossen und dem Spiel steht nichts mehr im Wege. Welche Joypads das allerdings sein werden und ob auch diese der aktuellen Konsolengeneration berücksichtigt werden, ist noch nicht bekannt.

Eine Besonderheit ist, dass Spielstände geräteunabhängig sein werden. Ein auf dem Philips-TV begonnenes Spiel kann unterwegs auf dem Tablet fortgeführt werden, vorausgesetzt die Internetverbindung ist dick genug. Auf dem TV selbst steht ein spezielles Gaming-Ambilight zur Verfügung, welches ich auf der Philips TV Experience >>> bereits live erleben durfte. Damit entsteht eine nochmals intensivere Atmosphäre.

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Starten wird OnLive in Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen, Holland und Irland im letzten Quartal 2014. Deutschland und andere Gaming-Großmärkte sucht man (noch) vergebens, aber zurzeit weitere nicht näher genannte Nationen sollen 2015 folgen. Kommt OnLive also dann nach Deutschland, darf man davon ausgehen, dass eventuelle Kinderkrankheiten bereits ausgemerzt sind.

Weitere Informationen wird die IFA bringen, wenn ich dann an den ersten „Philips TV powered by Android“ selbst Hand anlegen darf.

edit 09.09.2014:

OnLive läuft! Ich konnte auf der IFA >>> WRC anspielen. Nach der Probephase in Skandinavien ist geplant, OnLive auch nach Deutschland zu bringen.

 

… es hat sich ausgeAPPLEt

apple_logoTechnische Geräte können kaputt gehen, das ist alles kein Problem. Was allerdings nicht kaputt gehen sollte, ist nach nur 14 Monaten – also knapp nach Ablauf der Apple-Garantiezeit – der Akku eines Gerätes. Wir leben längst in Zeiten, in denen Akkus keinen Memory-Effekt mehr aufweisen. Die Haltbarkeit erreicht trotz täglicher Benutzung und Aufladung inzwischen Zeiträume, die vor nicht allzu langer Zeit noch unvorstellbar waren. Leider gilt dies nicht für Apple Geräte. Im Zusammenhang mit diesem Unternehmen fällt immer wieder der Begriff Obsoleszenz >>> (ab Minute 48:46). Hierbei handelt es sich um eine geplante, absichtlich herbeigeführte Verringerung der Lebenszeit eines elektronischen Gerätes. Wenn Geräte so haltbar sind, dass der Kunde über einen zu langen Zeitraum keine Veranlassung hat, ein neues Gerät zu kaufen, muss man eben nachhelfen.

In der letzten Woche gab also unser nur 14 Monate alter iPod Touch 5G mit einem Akkudefekt den Geist auf. Glücklicherweise gibt es in Berlin nun einen Apple Store. Leider befindet sich dieser am Kurfürstendamm, Parkplätze sind so selten wie eine Quelle in der Wüste. Nachdem auch dieses Problem gelöst war, traf mich beim Betreten des Stores der Schlag. Zahlreiche Menschen drängten sich um die auf Holztischen Marke Ikea Billy Serie aufgebauten Geräte, der Laden verbreitet den Charme einer Bahnhofshalle in der Rushhour. Hektik und Stress hatte ich gerade hier im um Style bemühten Apple Store nicht erwartet. Irgendwann fand sich ein Mitarbeiter, der sich uns annahm. Allerdings wurden wir zurück durch die Halle in Richtung eines Servicemitarbeiters geführt. Aber statt hier entspannt unser Problem schildern zu können, fielen wir ein weiteres Mal vom Glauben ab.

apple_store_berlin

Da steht ein Mensch an der Ecke eines Holztisches, an dem auch iPads verkauft werden und vereinbart Termine, wann denn das defekte Gerät im Store ÜBERGEBEN werden darf? Man steht also tatsächlich mit seinem defekten iPod Touch inmitten des Apple Stores statt halbwegs entspannt in einem Servicebereich, weicht immer wieder Touristen aus und darf nichts zur Reparatur abgeben. Stattdessen muss man einen Termin vereinbaren und sein defektes iPhone, iPad etc. wieder mitnehmen. Nach einer gefühlten Wartezeit von einer halben Stunde, in der noch immer vier weitere Kunden vor uns auf ihren Termin warteten, verließen wir entnervt den Laden. Kundenservice ist etwas vollständig anders.

Solange Apple an dieser Strategie nichts ändert, werden wir kein weiteres Apple Gerät kaufen. Wenn ich Hunderte von Euros in ein Designspielzeug investiere, erwarte ich im Schadensfall eine perfekte Abwicklung und nicht, dass ich mit dem defekten Gerät wieder nach Hause geschickt werde. Sein Auto gibt man ja auch nicht an der Frittenbude vor dem Autohaus ab, nachdem man Tage zuvor am dort eigens dafür aufgebauten Tapeziertisch einen Termin erhalten hat.

edit 13.08.2014:

Ich habe heute versucht, den Support der Firma Apple telefonisch zu erreichen. Leider ist die bei Apple hinterlegte Rufnummer 0800 6645 451 über Stunden nicht besetzt, nach diversen Freizeichen fliegt man eiskalt aus der Leitung. Unter der Nummer 0800 2000 136 habe ich dann nach gut 50 Minuten Warteschleife einen an Arroganz nicht zu überbietenden Servicemitarbeiter am Telefon, der trotz der für die EU bestehenden 2jährigen Gewährleistung nicht willens war, den Support für das Gerät anzunehmen. Zuständig wäre der Verkäufer und nicht die Firma Apple, denn die sind nur der Hersteller. Keinerlei Diskussion möglich, das Gespräch war nach nicht einmal 2 Minuten beendet. Soweit zum Kundenservice bei Apple.